Autorenarchiv: Jörg Kastning

The_Excerpt in Twenty Twelve mit Child-Theme

Dieser Artikel beschreibt die Anpassung des Standartthemes “Twenty Twelve”. Es wird ein sogenanntes “Child Theme” erzeugt und so angepasst, dass auf der Startseite und den Kategorieseiten nur Auszüge der Artikel angezeigt werden und nicht der komplette Artikel.

Child Theme

Ein WordPress Child Theme ist ein Theme, welches die Funktionalität eines anderen Themes, des sogenannten Parent Themes übernimmt und um eigene Anpassungen ergänzt. Die Verwendung eines Child Themes bietet sich an wenn man ein Theme anpassen/verändern möchte. Diese Anpassungen sollten nicht, im Standardtheme vorgenommen werden, da sie bei einem Update des Themes überschrieben werden und verloren gehen. Lagert man die Änderungen in ein Child Theme aus bleiben sie bei einem Update des Parent Themes erhalten.

Die Themes liegen im Pfad /wp-content/themes eurer WordPress Installation. In diesem Verzeichnis kann man nun ein neues Unterverzeichnis für das Child Theme anlegen. Ein Child Theme benötigt mindestens eine style.css.  In der style.css des Child werden die Einstellungen des Parent Theme importiert und um die eigenen Änderungen ergänzt. Wird das Child Theme aktiviert ersetzt die style.css des Child die style.css des Parent.

Hier ist ein Beispiel für eine entsprechende style.css:

/*
Theme Name: Twentytwelve Child
Description: Child theme for the twentytwelve theme 
Author: Your name here
Template: twentytwelve
*/

@import url("../twentytwelve/style.css");

Hier folgt die Erklärung was der obige Code macht:

  1. /* öffnet den Header des Child Theme.
  2. Theme Name: definiert den Namen des Child Theme.
  3. Description: Eine Beschreibung des Themes. Diese ist optional und kann entfallen.
  4. Author: Name des Autors. Angabe ist optional und kann entfallen.
  5. Template: Definiert das Parent Theme.
  6. */ schließt den Header des Child Theme.
  7. Die Regel @import importiert die Einstellungen aus der style.css des Parent Theme

Damit haben wir alles was wir für das Child Theme brauchen und können dieses im WordPress Backend unter Design -> Themes aktivieren. Noch sehen wir keine Veränderung, da wir ja bisher nur die Einstellungen des Parent Themes importiert haben. Nun passen wir das Theme weiter an.

The_Excerpt

Auf der Startseite des Blogs, den Kategorie Seiten und den Suchergebnisseiten sollen nicht die vollständigen Artikel angezeigt werden, sondern nur Auszüge.

Dazu kopieren wir die Datei content.php aus dem Parent Verzeichnis in das Child Verzeichnis. Diese öffnet man mit einem Editor und geht zur Zeile 33, welche wie folgt aussehen sollte.

<?php if ( is_search() ) : // Display Excerpts only for Search ?>

Diese Anweisung bewirkt, dass die Artikelauszüge nur auf den Suchergebnisseiten angezeigt werden. Um sie auf den Kategorieseiten und der Startseite ebenfalls anzuzeigen ändern wir die Zeile wie folgt ab.

<?php if ( is_search() || is_home() || is_category() ) : // Display Excerpts for Search, Category and Home ?>

Nachdem die Datei gespeichert wurde aktualisiert man die Browseransicht und die Artikel werden nicht mehr komplett sondern nur noch auszugsweise dargestellt. Aber wir können noch mehr tun.

Normalerweise endet ein Auszug mit […]. Wir können statt dessen jedoch auch einen Link mit
einem Benutzerdefinierten Text anzeigen lassen.

“Weiterlesen…” Link hinzufügen

Um die benötigten Änderungen vornehmen zu können erstellen wir im Verzeichnis des Child eine leere functions.php und fügen folgenden Code ein.

 <?php
/**
 * Twenty Twelve functions and definitions.
 *
 * Sets up the theme and provides some helper functions, which are used
 * in the theme as custom template tags. Others are attached to action and
 * filter hooks in WordPress to change core functionality.
 *
 * When using a child theme (see http://codex.wordpress.org/Theme_Development and
 * http://codex.wordpress.org/Child_Themes), you can override certain functions
 * (those wrapped in a function_exists() call) by defining them first in your child theme's
 * functions.php file. The child theme's functions.php file is included before the parent
 * theme's file, so the child theme functions would be used.
 *
 * Functions that are not pluggable (not wrapped in function_exists()) are instead attached
 * to a filter or action hook.
 *
 * For more information on hooks, actions, and filters, see http://codex.wordpress.org/Plugin_API.
 *
 * @package WordPress
 * @subpackage Twenty_Twelve
 * @since Twenty Twelve 1.0
 */

// Remove ... from excerpt and change the text
function change_excerpt_more()
{
  function new_excerpt_more($more)
    {
    // Use .read-more to style the link
     return '<span> <a href="' . get_permalink($post->ID) . '">[Weiterlesen...]</a></span>';
    }
  add_filter('excerpt_more', 'new_excerpt_more');

}
add_action('after_setup_theme', 'change_excerpt_more');

Damit werden die […] hinter dem Auszug entfernt und durch unseren eigenen
Text ersetzt. Das Ergebnis kann man hier auf meinem Blog betrachten.

T-Online Mediencenter in Ubuntu einbinden

Mit dem T-Online Mediencenter bietet die Telekom einen Cloudspeicherdienst mit 25GB
Speicherkapazität. Dieser Artikel schreibt wie man das Mediencenter als Datenspeicher in Ubuntu/Linux einhängen kann, um es komfortabel mit dem Dateimanager oder über die Shell nutzen zu können.

Wie viele andere Speicherdienste kann auch das Mediencenter über den Webbrowser
genutzt werden. Die Software zur Synchronisation und zum Zugriff gibt es jedoch nur für Windows. Ein Softwareclient für Linux ist auch nicht in Planung. Es besteht jedoch die Möglichkeit das Mediencenter mittels WebDAV in das lokale Dateisystem einzuhängen. Die folgende Anleitung beschreibt wie dies funktioniert.

Quelle: http://skripta.de/Davfs2.html

T-Online-Cloud (Mediencenter) unter Linux einbinden
===================================================

Anmerkung: Die folgende Kurzanleitung wurde aus verschiedenen 
aehnlich lautenden Online-Anleitungen zusammengestellt und getestet.
z.B.:
http://anderes-en.de/blog.php?mode=view&blog=11
http://blog.philippklaus.de/2010/04/mount-t-online-mediencenter-via-webdav/

Es wurden nur geringfuegige Aenderungen vorgenommen. 

=======================================================

Paket davfs2 installieren:

    * sudo apt-get install davfs2

Berechtigungen fuer den Benutzer (username = lokaler Linux-Anmeldename) setzen:

    * sudo chmod u+s /usr/sbin/mount.davfs
    * sudo usermod -a -G davfs2 username

Im Home-Verzeichnis den spaeteren Mountpoint (Verzeichnis) erstellen:

    * mkdir ~/Mediencenter

Jetzt zur fstab:

     * cd /etc
     * sudo nano fstab

und folgendes am Ende eintragen (username = lokaler Linux-Anmeldename):

     * # T-Online Mediencenter
     * https://webdav.mediencenter.t-online.de/ /home/username/Mediencenter davfs rw,noauto,user 0 0

Datei secrets erstellen und editieren 

     * cd ~
     * mkdir ~/.davfs2
     * touch ~/.davfs2/secrets
     * chmod 600 ~/.davfs2/secrets
     * nano ~/.davfs2/secrets

In die Datei ~/.davfs2/secrets folgendes eintragen (username = lokaler Anmeldename) und 
fuer anmeldung@t-online.de sowie password die T-Online-Zugangsdaten eintragen:

     * /home/username/Mediencenter anmeldung@t-online.de password

Dann die davfs2.conf kopieren und editieren:

     * cp /etc/davfs2/davfs2.conf ~/.davfs2/
     * nano ~/.davfs2/davfs2.conf

Die dort vorhanden Settings auf folgende Werte aendern und das # davor entfernen:

     * if_match_bug 1
     * use_locks 0
     * cache_size 1 # MiByte
     * table_size 4096
     * delay_upload 1
     * gui_optimize 1

Jetzt kann man mit mount ~/Mediencenter das Online-Verzeichnis einhaengen 
ohne Eingabe der Zugangsdaten.

Umlaute im SSH-Terminal (Ubuntu & PuTTY-Client)

Greift man mit dem PuTTY-Client auf ein Ubuntu bzw. Debian System zu, werden
Umlaute wie z.B. “ä, ö, ü” falsch dargestellt. Dies lässt sich mit ein paar Klicks schnell beheben.

  1. Rechtsklick auf die Titelzeile des aktiven PuTTY-Fensters
  2. “Change Settings…” auswählen
  3. Unter Window -> Translation bei “Remote character set” die Encodierung UTF-8 auswählen
  4. Nach einem Klick auf Apply sind die Änderungen übernommen

Die Umlaute sollten nun korrekt angezeigt werden.

vSphere: Virtuelle Festplatte klonen

Möchte man mehrere gleichartige Server bereitsellen, lässt sich die Bereitstellung beschleunigen, indem man einen Server installiert und die Festplatte klont.

Man erstellt dazu weitere VMs ohne Festplatte über den vSphere Client. Eine VMDK kann über die SSH-Shell mit folgendem Befehl geklont werden:

vmkfstools -i /path/old/vm/foo.vmdk /path/new/foo.vmdk

Ausbau des Heimnetzwerks Teil 2 – LG AN-WF100

Heute kommen wir zu Teil 2 der Heimnetzerweiterung, welche sich mit der Verknüpfung des Smart-TV mit der Synology DS213air beschäftigt.

Um meinen LG-TV mit dem WLAN zu verbinden habe ich mir den LG AN-WF100 Wifi-Adapter bestellt, welchen es für ca. 25€ gibt. Die Installation dieses Adapters geht so spielend leicht von der Hand, dass man sie auch als Laie in Minuten bewerkstelligen kann.

  1. Wifi-Adapter an den
    USB-Port des TV anschließen, der TV findet den Adapter automatisch und
    startet einen Einrichtungsassistenten.
  2. Mit der Fernbedienung im Assistenten das WLAN-Netzwerk auswählen, zu dem der TV sich verbinden soll,
  3. Netzwerkkennwort eingeben und schon ist die Installation abgeschlossen.

Auf der Diskstation DS213air habe ich aus dem Paketzentrum den Medienserver installiert. Dieser erstellt automatisch drei Verzeichnisse video, photo und music. Dateien in diesen Verzeichnissen werden über DLNA freigegeben. Da ich vorher schon eigene Verzeichnisse erstellt und Daten auf die Box kopiert habe, musste ich diese noch kurz in die Verzeichnisse des Medienservers verschieben. Dies geht über die DSM Oberfläche der Diskstation in Sekunden. Die selbst erstellten Verzeichnisse habe ich anschließend wieder gelöscht. Auf die Verzeichnisse des Medienservers lassen sich wie auf selbst erstellte Ordner Zugriffsrechte vergeben. Somit ändert sich am Zugriff von Notebook und PC auf die Diskstation nichts.

Und nun kam der große Moment.

  1. Eingangsliste auf dem TV öffnen. Die Diskstation wird automatisch neben den anderen Eingängen mit aufgeführt.
  2. Diskstation auswählen und durch die angezeigten Ordner browsen.
  3. Inhalte nach Wahl auf dem TV wiedergeben und glücklich sein. :-)

Filme werden ruckelfrei wiedergegeben und Bilder können einzeln oder als Diashow angezeigt werden, wobei man eine Diashow auch noch mit Hintergrundmusik untermalen kann.

Mein Smart-TV Erlebnis gestaltet sich so, wie ich es mir vorgestellt habe. Schön, dass es auch noch Produkte gibt die einfach funktionieren und das tun was sie sollen.

Ausbau des Heimnetzwerks Teil 1 – Synology DS213air

Mein Heimnetzwerk soll um einen möglichst leisen und stromsparenden File- und Medienserver erweitert werden. Meine Wahl fiel dabei auf eine Synology Diskstation DS213air. Zwar klingen 265€ für dieses  Gerät erstmal nach einer Menge Holz, der Preis ist meiner Meinung nach durch den großen Funktionsumfang und die vielen unterstützten Protokolle durchaus gerechtfertigt. Für meine Entscheidung war ausschlaggebend dass die DS213air über einen eingebauten WLAN-Controller verfügt und alle wichtigen Protokolle aus der Windows, Linux und Apple Welt beherrscht. So kann ich sie kabellos in mein Netzwerk integrieren und von allen vorhandenen Geräten wie PC, Notebook, Tablet und Smart-TV darauf zugreifen.

Die Diskstation wird wie alle Geräte von Synology ohne Festplatten ausgeliefert. So kann
man selbst entscheiden welche Festplattengröße man verbauen möchte. Ob eine Festplatte kompatibel zur Diskstation ist kann man auf der Hersteller-Webseite in einer Kompatibilitätsliste überprüfen.

In meinem Fall verwende ich einfach zwei 1TB HDDs aus meinem alten PC. Diese sind laut der Liste kompatibel und werden somit ihren Dienst zukünfig im neuen Gerät verrichten. Im Synology Wiki habe ich einen Artikel zur Vorbereitung der Festplatten gefunden, der beschreibt wie die Festplatten zu überprüfen sind, um schwache Sektoren bereits vor der Installation auszulagern. Werden wie in meinem Fall Festplatten verwendet, die bereits mehrere Jahre in Betrieb sind bietet sich diese Vorgehensweise an. Bei neuen Festplatten kann darauf verzichtet werden.

Die Diskstation wird in einem stabilen Karton mit allem benötigten Zubehör wie Netzteil, LAN-Kabel, Kurzanleitung und Installations-CD ausgeliefert. Die Diskstation selbst besteht aus einem weißen Kunststoffgehäuse. Von der Haptik habe ich mir bei dem recht hohen Preis ein wenig mehr versprochen. Zudem besitzt die DS213air, wie auf dem Beitragsbild zu erkennen, vorne einen kleinen Spalt, in welchem sich mit der Zeit sicher jede Menge Staub ansammeln wird.

Dafür ist die Montage der Festplatten ein Kinderspiel. Box aufmachen, Festplatten festschrauben, Box schließen und zuschrauben.

Erfreulich ist, dass der Diskstation genügend Schrauben zur Befestigung der Festplatten beiliegen. So sind gleich ein paar mehr dabei, falls mal eine unter den Schreibtisch fällt und sie erst der Staubsauger wiederfindet.

Der Start und die Installation der Diskstation geht leicht von der Hand. Die Installations-CD habe ich dabei nicht einmal benötigt. Die Box lässt sich wie gewünscht mit dem vorhandenen WLAN
verbinden. So ist man bei der Wahl des Standorts sehr flexibel. Nur einen Stromanschluss braucht man in der Nähe.

Ich habe die Diskstation in einer Wohnzimmerecke geparkt, wo sie hinter einer Lampe verschwindet und die blinkenden LEDs nicht ins Auge fallen. Die Box ist schön leise und stört den Filmgenuss so nicht durch lästige Nebengeräusche.

Dateien lassen sich über die zahllosen unterstützten Protokolle auf die Box spielen. Möchte man die Box, so wie ich, über WLAN ins Heimnetzwerk einbinden rate ich dringend zu einem
WLAN nach IEEE 802.11n. Die älteren WLAN Standards sind zu langsam, um Dateien in angemessener Geschwindigkeit auf die Box zu bringen. Liegen diese Dateien auf USB-Medien vor, so können diese direkt an die beiden USB-Ports der Diskstation angeschlossen werden. Das USB-Medium wird von der Diskstation erkannt und über die Managementoberfläche kann man die
Dateien auf die Box kopieren.

Mit dem Stromverbrauch der Box bin ich sehr zufrieden. Beim kopieren großer Datenmengen läuft die CPU und die Festplatten fast unter Volllast. Dabei verbraucht die Box 22 Watt. Hat die Box nix zu tun und schalten sich die Festplatten in den Ruhezustand liegt der Stromverbrauch bei nur noch 5 Watt. Der Ruhezustand und das Aufwachen aus dem gleichen funktionieren zuverlässig. Auch Wake-on-WLAN funktioniert einwandfrei.

Nun warte ich noch auf die Lieferung des Wifi-Adapters für meinen Fernseher. Dann werde ich euch berichten, wie gut sich die Medien von der Box auf dem TV wiedergeben lassen.

Konzept zum Ausbau der Heimvernetzung

Anfang des Jahres habe ich meinen alten Fernseher gegen ein (damals) aktuelles
Modell von LG ersetzt. Leider passt meine schon etwas in die Jahre gekommene Dreambox DM 600 PVR nicht mehr ganz zum neuen TV. Der interne DVB-C Tuner liefert ein gutes
Bild und schaltet ebenso schnell zu einem neuen Kanal wie meine gute alte Dream. So wanderte die Box mit dem alten TV einen Raum weiter und ich nutzte die eingebauten Funktionen des neuen TVs.

Die Smart-TV Funktionen des TVs habe ich dabei bisher, ausser für ein Firmware
Update, noch nicht benutzt. Doch das soll sich nun bald ändern. Denn ich bin ein von Natur aus eher fauler Mensch. Und das ich meine USB-Festplatte regelmäßig vom TV abstöbseln muss, um sie am Notebook mit neuen Bildern, Filmen oder Musik zu füllen nervt auf Dauer. Das muss
auch “smarter” gehen. Drum habe ich mich in unserem Wohnzimmer umgesehen und kann folgende Ausgangssituation festhalten:

  • Wir haben einen TV dessen smarte Features wir nicht nutzen.
  • Unterm
    Schreibtisch steht mein altgedienter PC, der früher auch als File- und
    Medienserver diente. Dieser ist mir jedoch zu laut und verbraucht zuviel
    Strom, um ihn dauerhaft laufen zu lassen.
  • Wir haben ein 802.11n WLAN und möchten keine neue LAN-Verkabelung aufbauen.

So kam mir die Idee hier etwas zu ändern. Und zwar

  1. Den TV ins WLAN bringen.
  2. Ein NAS für den Einsatz als File- und Medienserver beschaffen.

Dazu habe ich mir für den TV einen LG AN-WF100
Wifi-Adapter bestellt. Diesen gibt es im Internet schon für ca. 25€.
Damit kann ich den Fernseher ins Netzwerk einbinden und die Smart-TV
Funktionen nutzen.

Als File- und Medienserver soll zukünftig eine Synology DS213air
dienen. Sie verfügt über einen internen WLAN-Adapter und eignet sich
damit besonders gut, um in mein bestehendes Heimnetz integriert zu
werden. Mit 265€ ohne Festplatten ist dies nicht gerade ein günstiges
Spielzeug. Darum bin ich gespannt ob sie hält was sie verspricht. Die
Festplatten für die Diskstation entnehme ich meinem alten PC.

Wenn alles gut geht kommt die DS213air morgen an und ich kann schon vor dem Wochenende mit der Einrichtung beginnen.

Wie gut die Box von Synology wirklich ist und wie es mit dem Ausbau der Heimvernetzung weitergeht könnt ihr hier auf My-IT-Brain im Artikel “Ausbau des Heimnetzwerks Teil 1 – Synology DS213air” lesen.

Auf dem Weg zur DE-Mail Adresse

Vor noch nicht allzu langer Zeit habe ich die De-Mail und den ePostbrief an dieser Stelle
als Rohrkrepierer bezeichnet. Doch habe ich die beiden Angebote nicht
aus den Augen verloren und beobachte gespannt die weitere Entwicklung.

Bisher habe ich in Erfahrung gebracht, dass der ePostbrief weiterhin kein Angebot bietet, welches dem De-Mail Gesetz entspricht. Via Twitter teilte mir die verantwortliche Stelle der Post jedoch mit, dass ein entsprechendes Angebot in Vorbereitung ist, welches sich aktuell in der Auditierungs- und Akkreditierungsphase befindet. Ich bleibe hier am Ball und warte wann der De-Mail Service der Post an den Start geht.

Etwas weiter bin ich bei der De-Mail. Hier habe ich heute die Identitätsprüfung für den De-Mail Dienst der Deutschen Telekom abgeschlossen. Ein kurzer Besuch im Telekom Shop genügte. Hier wurde das Ident-Formular ausgefüllt und mit einem gültigen Lichtbildausweis die Identität des Antragstellers verifiziert. Besitzt man schon den neuen Personalausweis kann die Registrierung und Identifizierung komplett online erfolgen.

Doch wofür braucht man die De-Mail nochmal? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Die klassische E-Mail kann mit einer Postkarte verglichen werden. Jeder der sie in die Hände bekommt kann sie lesen. Auf das Internet übertragen bedeutet dies, dass jeder Server, den die Mail auf dem Weg zum Empfänger durchläuft, den Inhalt der Mail lesen und auch verändern kann. Bei der De-Mail hingegen soll dies durch den Einsatz einer Transportverschlüsselleung (TLS) verhindert werden. Damit soll die De-Mail so sicher sein wie ein klassischer Brief, dessen Integrität durch das Briefgeheimnis sichergestellt wird.

Nun halten einige die De-Mail für überflüssig. Schließlich gibt es bereits seit Jahren Verfahren zur E-Mail Verschlüsselung, die eine sichere und vertrauliche Kommunikation auch via E-Mail sicherstellen. Doch jeder, der bereits versucht hat die E-Mail Verschlüsselung der Generation unserer Eltern näher zu bringen wird zugeben, dass dies alles andere als leicht ist. Denken doch die meisten Menschen, wenn sie GnuPG hören, eher an eine neue Tierart aus Afrika, als an den GNU Privacy Guard. Die Usability ist furchtbar und nur IT-Spezialisten und echte Nerds greifen darauf zurück. Daher konnte sich die E-Mail Verschlüsselung bisher auch nur in Bereichen durchsetzen, wo die vertrauliche Kommunikation zwingend erforderlich ist.

De-Mail bietet hier eine echte Chance die sichere, rechtsverbindliche und vertrauliche Kommunikation über das Internet massentauglich zu machen.

Auch preislich ist der Dienst nicht unattraktiv. Bei der Telekom kostet die
Standard De-Mail nach der Ausschöpfung des Freikontingents nur 0,39€
brutto. Im Vergleich zum Porto von 0,58 € für einen Standardbrief schon
eine deutliche Ersparnis.

Ich bin jetzt jedenfalls für die De-Mail
gerüstet und hoffe, dass im Laufe des Jahres möglichst viele
öffentliche Einrichtungen und Unternehmen der Privatwirtschaft ebenfalls
die Möglichkeit schaffen, die Kommunikation via De-Mail abzuwickeln.
Denn nur wenn diese Institutionen mitziehen wird sich die De-Mail
durchsetzen können und einen echten Mehrwert bieten. Und so werde ich
skeptisch und gespannt die weitere Entwicklung der De-Mail beobachten.

Sichere Nutzung sozialer Netzwerke

Ich habe hier einige Informationen zusammen getragen, die helfen sollen Soziale Netzwerke möglichst sicher zu nutzen. Er dient sowohl Nutzern, welche versuchen die Kontrolle über ihre Daten so weit wie möglich zu behalten, als auch Eltern die ihre Kinder unterstützen wollen, den bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit Sozialen Netzwerken zu erlernen.

Auf die Frage nach den Risiken Sozialer Netzwerke bin ich bereits in einem früheren Artikel kurz eingegangen. Der Artikel hat bis heute nichts an seiner Aktualität verloren. Doch wird dem Nutzer die Kontrolle seines Kontos in einem sozialen Netzwerk immer mehr erschwert. Die Menüs sind teilweise tief verschachtelt und die die Optionen zum Schutz der Privatsphäre und Nutzung der Daten zu Werbezwecken häufig tief in den Menüs versteckt.

Ausgehend von meinem ersten Artikel habe ich mich erneut auf den Seiten des BSI für Bürger umgesehen und bin dort über einen eigenen Abschnitt über Soziale Netzwerke gestolpert. Die entsprechenden Seiten wurden dabei nicht in Fachchinesisch verfasst, sondern sind allgemein verständlich und bieten eine Fülle an Informationen zum Umgang mit Sozialen Netzwerken. Der Leser findet hier zu Beginn eine Übersicht über die Sicherheitsrisiken wie Phishing, Identitätsdiebstahl , Verbreitung von Schadsoftware und Mobbing. Darauf aufbauend gibt der Abschnitt Basisschutz Empfehlungen sich vor diesen Risiken zu schützen. Unter den Basisschutz fallen z.B. Dinge wie

  • Der Einsatz von Antivirus Software auf dem PC/Notebook,
  • Durchführung der regelmäßigen Software Updates,
  • Blockieren der Buttuns von Sozialen Netzen,
  • Regelung der Zugriffsrechte anderer auf Ihre Daten,
  • Vorsicht mit beruflichen Informationen oder
  • Veröffentlichung von Daten

Zu jedem Punkt gibt es eine kurze Erklärung und Hinweise zur Umsetzung. In vielen Beschreibungen finden sich Links zu weiterführenden Themen.

Besonders gut ist dem BSI in meinen Augen der Abschnitt Individuelle Einstellungen für Soziale Netzwerke gelungen. Hier finden sich konkrete Hinweise zu individuellen Einstellungen von sicherheitskritischen Aspekten wie z.B. sichere Passwörter, die Verwendung Ihrer Daten zu Werbezwecken, Regelung der Zugriffsrechte und Wie sehen andere Ihr Profil? Wie und vor allem wo man die genannten Einstellungen vornehmen kann wird hier gruppiert für die sozialen Netzwerke

ausführlich erklärt. Zusätzlich wird erklärt was einzelne Punkte überhaupt bedeuten und was sie für Auswirkungen haben. Ich habe die Anleitungen für die Netzwerke befolgt, in denen ich selbst angemeldet bin und kann bestätigen, dass man schnell und zielführend zu den genannten Einstellungen geleitet wird.

Ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen kann die Seite Erste Hilfe im Notfall vielleicht noch helfen den Schaden zu begrenzen. Für die oben genannten Netzwerke werden hier die Kontaktstellen genannt, an die man sich bei Verdacht von Identitätsdiebstahl und gehackten Accounts wenden kann.

Wichtig ist immer daran zu denken, dass es nie eine 100%-ige Sicherheit geben wird. Ebenso wird es wohl nicht möglich sein einen vollkommenen Schutz der Privatsphäre auf Facebook zu etablieren. Dies würde auch dem Sinn eines Sozialen Netzwerks entgegenlaufen. Doch hilft ja meist schon der oft ignorierte Tipp, dass man Dinge die niemand wissen soll am besten nirgendwo aufschreibt. Sei es auf Papier oder der Facebook Pinnwand.

Ich hoffe mein Artikel hilft euch dabei ein Stück Kontrolle über eure Daten zu behalten.

 

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Nützliche Apps für das Nexus 7

Gleich am 3.9.2012, als das Nexus 7 bei Mediamarkt in den Handel kam, erwarb ich das 16 GB Modell, für damals noch 249€.

Die Anschaffung hat sich in meinen Augen gelohnt und auch das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt. Seit der Anschaffung habe ich mein Nexus 7 fast immer mit dabei. Die Tatsache, dass es problemlos ins Handschuhfach und fast jede Jacken- bzw. Hosentasche passt prädestiniert es geradezu dazu immer mitgeführt zu werden.

Doch nun genug des Lobgesangs. In diesem Artikel möchte ich ein paar Apps nennen, die ich auf meinem Tablet einsetze. Diese machen das Tablet für mich zu einem Gebrauchsgegenstand, der meinen Alltag in spürbaren Maße erleichtert. Die verwendeten Apps sind allesamt kostenlos.

Wie nützlich eine App für einen selbst ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Schließlich hängt dies auch vom persönlichen Einsatzzweck ab. Damit ihr eure Anforderungen besser mit den meinen vergleichen könnt schreibe ich kurz wer ich bin und was ich so mache.

Beruflich arbeite ich als IT-Systemadministrator und übernehme dabei Aufgaben eines Projektleiters. Neben dem Beruf studiere ich Angewandte Informatik, an der Wilhelm Büchner Hochschule. Privat versuche ich die meisten Einkäufe und Geschäfte online abzuwickeln, verfüge über einen weit zerstreuten Freundeskreis und daher auf Mittel zur Fernkommunikation angewiesen. Ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt fast 24/7 online zu sein. Notebook, Smartphone und Tablet machen dies möglich.

Doch nun zu den Apps, die ich auf meinem Tablet so nützlich finde.

Nicht erwähnen werde ich dabei die unzähligen Social Media Apps wie Facebook, Twitter, Google+, Yammer und co. Hier mag sich jeder die Apps für die Netzwerke suchen, die er oder sie nutzt. Nur am Rande erwähnen möchte ich eBay und Leo. Mit erstem behält man Auktionen leicht und portabel im Blick während Leo bei bestehender Internetverbindung sehr gute Dienste leistet, wenn man mal auf ein Wort stößt, dessen Übersetzung man nicht kennt.

Nun kommen wir zu meinen Lieblingsapps:

  • TeamDrive und Dropbox: Mit beiden Apps kann man die Dateien auf seinem Notebook, PC und Tablet synchron halten und mit anderen teilen. Die Dateien werden dabei nicht alle sofort auf das Tablet heruntergeladen. Erst wenn man eine Datei aufruft wird diese heruntergeladen und auf dem Tablet geöffnet. Beide Apps bieten die Möglichkeit Dateien offline verfügbar zu machen. Diese werden dann dauerhaft auf dem Tablet gespeichert und man kann auch auf sie zugreifen wenn keine Internetverbindung besteht.
  • avast! Mobile Security: Android hat mittlerweile eine sehr große Verbreitung gefunden. Auch wenn viele Seiten im Web der Meinung sind, dass man keine Antivirussoftware auf seinem Tablet braucht, gehe ich lieber auf Nummer sicher. Die App ist kostenlos erhältlich und hält was sie verspricht. Die Akkulaufzeit hat sich nicht verringert.  Um zu testen ob der Scanner überhaupt etwas macht, habe ich mir zwei Apps aus eher zweifelhaften Quellen installiert, welche zuverlässig erkannt und gelöscht werden konnten.
  • KeePassDroid: KeePassDroid ist die Implementierung des „KeePass Password Manager“ für die Android Plattform. Danke TeamDrive kann ich meine KeePass Datenbank auf meinen Geräten synchron halten. Mit dieser App kann ich nun auch mobil auf die Datenbank zugreifen und habe meine Passwörter sicher verschlüsselt dabei.
  • Total Commander: Auch den beliebten Dateimanager gibt es für die Android Plattform.
  • Zip Viewer: Wer häufig E-Mails mit Zip-Anhängen erhält wird diese App zu schätzen wissen. Zip Viewer kann Zip-Archive öffnen und die darin enthaltenen Dateien können ebenfalls aufgerufen werden. Einzige Einschränkung bisher, es können noch keine Zips mit Passwortschutz geöffnet werden.
  • Ping & DNS: Nützliche App für jeden Netzwerkadministrator. Ermöglicht Ping, DNS, Reverse DNS, Whois, Traceroute und Check Port. Ist schon praktisch, da man das Tablet leichter in einem voll bestückten Netzwerkschrank unterbringen kann, als ein Notebook.
  • Fing: Network Toolkit und designierter Nachfolger von „Look@Lan“. Mit dieser App verschafft man sich schnell und einfach einen Überblick über die Geräte in einem Netzwerk.
  • ConnectBot: Schicker SSH Client und ein kostenloses Pendant zu Putty.
  • Wifi Analyzer: Mit diesem Wifi-Analyse-Tool lässt sich schnell prüfen, wie viele WLANs es in der Umgebung gibt. Darüber hinaus lassen sich Empfangsqualität und Kanalüberschreitungen sehr übersichtlich darstellen.
  • PocketCloud ist ein RDP/VNC Client für die Android Plattform. Mit dieser App lassen sich Windows Server gut per Remote steuern. Leider kann in der kostenlosen Variante nur eine RDP-Sitzung gespeichert werden. Die Pro Version kostet hingegen 12,24€. Hier bin ich noch auf der Suche nach einer anderen App, die mir mehr gespeicherte Verbindungen für deutlich kleineres Geld bietet.
  • IP-Netzwerk-Rechner: Diese App macht die Berechnung von Subnetzen zu einem Kinderspiel.
  • TeamViewer ist wohl eine der bekanntesten Fernsteuerungslösungen. Darum ist es kaum verwunderlich, dass TeamViewer auf dem Tablet genau so gute Dienste leistet, wie auf jeder anderen Plattform.
  • AndSMB ist ein SMB (Samba/CIFS) Client für Android. Er erlaubt den Zugriff auf Order-/Dateifreigaben über WLAN.

Mit dieser Auswahl an Apps komme ich schon ganz gut zurecht. Ich freue mich wenn für dein ein oder anderen unter euch eine neue App dabei ist. Des Weiteren freue ich mich auch über weitere Empfehlungen, denn auf meinem Nexus 7 ist noch jede Menge Platz.

 

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