Archiv des Autors: Jörg Kastning

Ein kurzer Blick auf Google+

Google+ ist angetreten und im Meer der Social Networks mitzumischen. Seit einiger Zeit ist dieser Dienst für Privatpersonen und GoogleApps Benutzer zugänglich. Dieser Artikel gibt einen kurzen Blick auf Google+ und die Möglichkeiten die es bietet.

Neben dem Marktführer Facebook ist Google+ eines der größten Social Networks im Internet. Nach meinem rein subjektiven Empfinden ist  es sogar das Einzige, welches sich neben Facebook noch behaupten kann, während alte Weggefährten wie die VZ-Netzwerke, WkW und Lokalisten längst aus meinem Blickfeld geraten sind. Und auch das Business-Netzwerk XING verliert von Tag zu Tag an Attraktivität.

Mit Google+ kann man eigentlich alles machen, was Facebook auch bietet. Man kann Statusmeldungen, Bilder, Videos mit seinen Freunden teilen, einen Videochat starten und natürlich sein Profil mit allerlei persönlichen Informationen füllen. Einst war die Addressierung von Nachrichtenempfängern über die sogenannten Kreise noch etwas ganz neues. Seit einiger Zeit bietet Facebook mit den erweiterten Freundeslisten jedoch eine äquivalente Funktion.

Letzten Endes wird wohl der persönliche Geschmack entscheiden müssen ob und in welchen dieser sozialen Netze man sich tummeln möchte.

Seit noch nicht ganz so langer Zeit gibt es Google+ nun auch für GoogleApps Kunden. Nach anfänglicher Freude darüber machte sich bei mir auch Irritation breit. Nun verfüge ich nämlich über 2 Google+ Accounts. Meine Kontakte fügen entweder den einen, den anderen, oder beide Accounts ihren Kreisen hinzu. Ich auf der anderen Seite mag meine Kontakte nicht doppelt hinzufügen und habe einen Teil in dem einen und andere wiederum in dem anderen Account. Oh wie gerne würde ich diese beiden Accounts mergen, um effizient und einfach über nur noch ein Google+ Konto kommunizieren zu können.

Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. In seinem offiziellen Blog finden sich Hinweise auf ein Tool zur Migration des persönlichen Google+ Accounts in den Google+ Account von GoogleApps. Leider hat Google noch kein Datum für die Veröffentlichung dieses Tools genannt. Schade, denn im Moment nutze ich meine Accounts kaum.

Falls es euch so geht wir mir, haltet den Google Blog oder My-IT-Brain im Auge. Sobald das Tool verfügbar ist, werde ich im Blog darüber informieren und meine Erfahrungen damit teilen.

 

Installation eines Secondary DNS Servers

Vor kurzen haben wir unsere Domaindaten wie Owner, Admin-C, Tech-C und Zone-C, für unsere Domains, aktualisieren lassen. Nun sind auch unsere neue Adresse und Telefonnummern hinterlegt.

Im nächsten Schritt stand die Installation eines Secondary DNS Server an. Der Primary DNS Server ist ein Windows 2003 Server. Wäre dieser Server gleichzeitig ein Domain Controller wär die Sache ziemlich einfach. In diesem Fall installiert man einen zweiten Server, stuft ihn zum DC hoch und fügt ihn dabei der vorhandenen Domain hinzu. Die DNS Zonen werden in diesem Fall automatisch auf den neuen DC repliziert.

Da es sich in diesem Fall jedoch nicht um einen DC handelt sieht das Vorgehen etwas anders aus. Zuerst benötigen wir einen zweiten DNS-Server. In unserem Fall habe ich mich für einen Windows Server 2008 R2 entschieden und auf diesem die DNS-Rolle hinzugefügt. Prinzipiell hätte ich auch einen Linux Server mit Bind verwenden können, doch das wollte ich mir nicht antun.

Ist der neue Server up-and-running müssen nun noch die Zonen auf diesen Server übertragen werden. Hierzu werden die folgenden Schritte ausgeführt.

  1. Man öffnet den DNS-Manager aus dem Menü Start->Verwaltung. In diesem ist bisher nur unser frisch installierter Server zu sehen.
  2. Nach einem Rechtsklick auf das Wurzelelement „DNS“ wählt man den Punkt „Mit DNS Server verbinden…“. Im sich öffnenden Dialogfenster gibt man die IP oder den FQDN des Masterservers ein und bestätigt mit „OK“. Der Masterserver ist der Server, auf dem die Zonen bereits existieren.
  3. Man öffnet die Struktur des Masterservers bis die einzelnen Forward-Lookupzonen angezeigt werden. Die folgenden Schritte müssen für jede Forward-Lookupzone ausgeführt werden, die auf dem Secondary DNS Server verwaltet werden soll.
  4. Im linken Teil des Fensters wird ein Rechtsklick auf die entsprechende Forward-Lookupzone ausgeführt und der Punkt „Eigenschaften“ aus dem Kontextmenü gewählt. Im sich öffnenden Dialogfenster wechselt man auf die Registerkarte Zonenübertragungen.
  5. Auf dieser Registerkarte setzt man den Haken wie im Screenshot zu sehen.
  6. Über die Schaltfläche Bearbeiten fügt man nun den gerade neu aufgesetzten Server hinzu. Es ist wichtig, dass der FQDN des neuen Servers korrekt aufgelöst werden kann. Durch diese Einstellung ist der neue Secondary DNS Server berechtigt Zoneninformationen vom Masterserver abrufen zu dürfen.
  7. Jetzt öffnen wir die Baumstruktur unsers neuen DNS Servers im DNS-Manager und führen einen Rechtsklick auf den Punkt „Forward-Lookupzonen“ aus. Ein Klick auf „Neue Zone…“ startet den Assisstenten zum hinzufügen neuer Zonen.
  8. Im zweiten Schritt des Assistenten wählen wir „Sekundäre Zone“ aus und klicken auf Weiter. Jetzt muss der Zonenname angegeben werden. Diesen können wir entweder direkt eingeben oder über die Schaltfläche „Durchsuchen“ , wie in einem Explorer, zur gewünschten Forward-Lookupzone navigieren.
  9. Damit die Zone korrekt aufgelöst werden kann wird im nächsten Schritt die IP des Masterservers eingeben. Dies ist der bereits existierende DNS Server, welcher die ausgewählte Zone bereits verwaltet.
  10. Am Ende wird der Assistent mit einem Klick auf „Fertig stellen“ abgeschlossen. Der neu aufgesetzte Secondary DNS Server holt sich nun die DNS Informationen dieser Zone vom Masterserver und kann DNS Anforderungen entsprechend auflösen.

Mit den oben genannten Schritten haben wir jetzt eine Forward-Lookupzone auf dem neuen Secondary DNS Server hinzugefügt. Die genannten Schritte sind so für jede Zone erneut auszuführen, die vom neuen DNS Server verwaltet werden soll. In meinem Fall waren 16 Zonen zu bearbeiten, was eine entsprechende Fleissarbeit darstellt.

Damit die DNS-Konfiguration sauber ist, ist darauf zu achten, dass der neue Server auch in jeder Zone, die er verwaltet, als Nameserver eingetragen ist. Dies sollte zum Abschluss dringend kontrolliert werden, da sich so unnötige Fehler vermeiden lassen.

Starmoney 8 – Als Update nicht schlecht

Vor einigen Wochen ist der Support für mein Starmoney 7 ausgelaufen. Von diesem Zeitpunkt an erhält das Programm keine Sicherheitsupdates mehr und wird darüber auch nicht mehr mit aktualisierten Bankparametern versorgt.

Da die Webportale der Banken und Sparkassen inzwischen ziemlich übersichtlich sind habe ich mir überlegt, ob ich Starmoney überhaupt noch nutzen möchte. Schließlich ist Starmoney 7 eines der letzten verbliebenen Programme wegen denen ich noch Windows benutze.

Ich habe mich für ein Update auf Starmoney 8 entschieden, da ich gern alle Konten, der verschiedenen Banken, Sparkassen und Kreditinstitute aus einem Programm heraus verwalten und im Blick behalten möchte. Zudem konnte ich als Besitzer der Vorgängerversion die aktuelle Version 8 zum Update-Preis von 29,90 EUR erwerben. Das war mir die Software dann doch wert.

Die Onlinebestellung der Downloadversion lief problemlos. Ebenso wie Download und Installation des Programms. Positiv ist mir bei dieser Installation aufgefallen, dass die vorhandene Starmoney-Datenbank aus der Version 7 automatisch in den Pfad der Version 8 verschoben und eingebunden wurde. Dies musste man bei vorhergehenden Programmupdates noch selbst machen. Nach dem ersten Start wird man mit einer optisch überarbeiteten Oberfläche begrüßt. Die Einstellungen wurden automatisch aus der Vorgängerversion übernommen und man kann direkt loslegen. So gefällt mir das.

Fazit: Starmoney ist ein gutes und übersichtliches Programm. Schade dass es nicht auch für Linux verfügbar ist. Die 29,90 EUR für die Updateversion ist es allemal wert. Bei 49,90 EUR für die Vollversion sollte man sich vielleicht doch fragen, ob die Webseiten der Banken und Sparkassen nicht genauso gute Dienste leisten.

Easy Servermigration mit RSYNC

Soll ein Linux-Server auf eine neue Hardware umziehen, stehen uns hier mehrere Wege offen. Ich selbst habe die letzte Migration dieser Art mit RSYNC durchgeführt. Dies hat so gut geklappt, dass ich euch hier beschreiben möchte, wie dabei vorzugehen ist.

Ich habe mich für die folgende Vorgehensweise entschieden.

  1. Installation der Linuxdistribution des Quellsystems auf der neuen Hardware. Z.B. Quelle = Ubuntu Server 11.10 und Ziel = Ubuntu Server 11.10.
  2. Das Netzwerkinterface wird auf eine freie IP Adresse aus dem Netz konfiguriert, in dem sich auch das Quellsystem befindet.
  3. Für die Migration aktivieren wir auf dem Zielsystem den root-Account, in dem wir ihm ein Passwort geben -> sudo passwd root
  4. Um vom Quellsystem auf den neuen Server zugreifen  zu können installieren wir einen SSH-Server und richten uns den Zugriff über Public-Keys ein. Wie dies funktioniert wird sehr gut im Artikel SSH im Ubuntuusers Wiki erklärt.
  5. Auf dem neuen Server sollen nach der Migration die gleichen Pakete installiert sein wie auf dem Quellsystem. Dazu erstellt man auf dem Quellsystem mit dpkg –get-selections | awk ‚!/deinstall|purge|hold/ {print $1}‘ > ~/packages.listeine Liste aller installierten Pakete. Damit bei der Installation dieser Pakete die gleichen Paketquellen wie auf dem Quellsystem verwendet werden sichern wir diese ebenfalls mit find
    find /etc/apt/sources.list* -type f -name '*.list' -exec bash -c 'echo -e "\n## $1 ";grep "^[[:space:]]*[^#[:space:]]" ${1}' _ {} \; > sources.list.save

    in eine Datei. Diese beiden Dateien übertragen wir nun via SCP auf das Zielsystem.

  6. Nun kopiert man die sources.list.sav nach /etc/apt/sources.list und führt anschließend mit apt-get updateein Update der Quellen durch. Mit dem folgenden Befehl werden die Pakete aus der zuvor erstellten Liste installiert. ->
    xargs -a „packages.list“ sudo apt-get install
  7. Jetzt ist die Migration schon fast geschafft. Als nächsten kopieren wir uns die /etc/fstab und /etc/network/interfaces um später noch auf Infos aus diesen Dateien arbeiten zu können. Im letzten Schritt kopieren wir mit rsync -avz Quelle root@Zielhost:/ die benötigten Verzeichnisse und Dateien auf unser Zielsystem. Wird RSYNC als root ausgeführt werden dabei automatisch alle Zugriffsrechte beibehalten.
  8. Nachdem RSYNC durchgelaufen ist müssen nur noch die Dateien /etc/fstab und /etc/network/interfaces kontrolliert werden, damit der Server nach einem Reboot seine Festplatten findet und mit der IP-Konfiguration des Quellsystem startet. Das Quellsystem sollte nun vom Netzwerk getrennt werden.

Jetzt fehlt nur noch ein Neustart des neuen Servers und schon ist die Migration abgeschlossen. Das es so einfach geht hätte ich vorher selbst nicht gedacht. Aber nach der ersten Erfahrung werde ich bei der nächsten Migration wieder zu diesem Mittel greifen.

Nützliches aus den Google Labs

Habt ihr auch schonmal eine E-Mail verschickt ohne den Anhang mitzusenden? Oder ist euch kurz nach dem Versenden der Mail eingefallen, dass noch ein Absatz fehlt oder ihr etwas wichtiges vergessen habt?

Wie gerne möchte man diese E-Mail zurück holen, um den Fehler zu korrigieren. Und hier kommt die gute Nachricht. In den Google Labs verstecken sich so manche nützliche Funktionen, die euch den Alltag erleichtern können. Drei davon  möchte ich euch in diesem Artikel kurz vorstellen.

Um die Funktionen aus Google Labs nutzen zu können öffnet ihr die E-Mail Einstellungen. Dies geschieht indem man auf das Zahnrad oben rechts im Browserfenster klickt und den entsprechenden Menüpunkt ausfwählt. Anschließend klickt ihr bei den verschiedenen Registerkarten auf die Registerkarte mit der Bezeichnung „Labs“.Nun scrollt ihr einfach zu der Funktion, die euch interessiert und aktiviert sie. Dabei ist zu jeder Funktion auch eine kurze Beschreibung gegeben, die euch erklärt was sie macht.

Ich kennt das Problem aus der Einleitung? Dann ist die Funktion Versand rückgängig machen genau die richtige für euch.Sending_undoDer Versand der Mails wird nun um einige Sekunden verzögert, was euch die Chance gibt, den Vorgang abzubrechen und die Mail nochmal zu überarbeiten.

Wer wie ich ständig viele bis sehr viele Tabs in seinem Browser gleichzeitig geöffnet hat kann ab einer gewissen Anzahl nicht mehr sehen, ob er neue Nachrichten im Posteingang hat. Abhilfe schafft hier die Funktion Ungelesen Zähler.Diese Funktion ändert das Mailsymbol im Tab, so dass euch direkt auf dem kleinen Briefumschlag die Anzahl eurer ungelesenen Mails gezeigt wird.

Als letztes habe ich nun noch einen Tipp für die faulen oder überarbeiteten Menschen unter euch. Name dieser tollen Funktion Gespeicherte Antworten.Hiermit könnt ihr häufig benötigte Nachrichten speichern und sie per Klick auswählen, wenn ihr sie benötigt.

Vergesst nicht nach dem aktivieren der Features auf den Button Änderungen speichern am Ende der Seite zu klicken. ;-)

Dies waren nun drei von vielen nützlichen Funktionen aus den Google Labs. Schaut sie euch an, denn ich bin sicher auch für euch ist das ein oder andere Feature dabei. Und mal ehrlich, wer braucht bei diesem Funktionsumfang noch fest installierte Clients wie Thunderbird oder Outlook?

Und nun ein schönes Wochenende euch allen.

PS: Ich danke an dieser Stelle auch meinem Kollegen, der mich vor einigen Wochen auf die Idee brauchte mir die Labs mal wieder genauer anzusehen.

Vorstellung freiesMagazin

In diesem Artikel möchte ich auf das kostenlose und online erscheinende Magazin „freiesMagazin“ hinweisen. Was ist freiesMagazin?

freiesMagazin berichtet monatlich über Wissenswertes und Neues aus den Welten Freier Software, Open Source und Linux. Was 2005 als loser Newsletter begann, reifte mit der Zeit durch Akzeptanz und Teilnahme der Linux-Community zum regelmäßig erscheinenden Magazin. Getreu dem Motto „der Community etwas an Wissen, Spaß und Freude zurückzugeben“ laden wir auch weiterhin Autoren zum Wissensaustausch ein.

Neben interessanten Hintergrundartikeln und Neuvorstellungen gefallen mir auch die Artikelreihen, welche als Tutorial in Skript- und Programmiersprachen wie PHP, Perl, Java oder die Objektorientierte Programmierung allgemein einführen.

Die Ausgaben sind als PDF-, HTML- und EPUB-Version verfügbar. Bei dieser Aufwahl lässt sich das Magazin auf so gut wie jedem elektronischen Device gut lesen. Sei es der PC, das Notebook, Tablet oder eReader. Für mobile Geräte werden auch Versionen ohne Bilder bereitgestellt, um Speicherplatz zu sparen.

Somit ist es für mich ein leichtes alle Ausgaben der Jahre 2008 – 2011 auf meinem Kindle dabei zu haben. Damit man leichter die Übersicht behält gibt es für jedes Jahr einen Index, welcher alle erschienen Artikel aufführt und dem man entnehmen kann in welcher Ausgabe ein Artikel erschienen ist.

Die Jahressammlungen werden auch zum Download als *.tar.gz Archiv angeboten. Auf der Seite www.freiesmagazin.de/mobil gibt es die HTML-Versionen mit und ohne Bilder. Mit dem Programm wget und dem folgenden kurzen Bash-Skript könnt ihr euch alle Ausgaben automatisch auf euren Rechner laden.

#!/bin/bash
# Downloader für freiesMagazin HTML-Ausgaben
for i in {2008..2011}
do
for j in {01..12}
do
wget http://www.freiesmagazin.de/mobil/freiesMagazin-${i}-${j}.html
done
done

echo „Download abgeschlossen.“

Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen. ;-)

The_Excerpt() – Auszug aus Artikel anzeigen

Wie bereits unzählige WP-Nutzer vor mir habe auch ich mich gefragt was ich anstellen muss um auf der WP-Startseite nicht die vollständigen Artikel, sondern nur Auszüge aus diesen, anzeigen zu lassen.

Um mir die Suche beim nächsten Mal zu ersparen und Leidensgenossen da draußen im Web zu unterstützen kommt hier ein kurzes Tutorial was man anstellen muss.

Ich verwende das Standard-Theme Twenty Eleven und habe das Tutorial auch nur mit diesem Theme getestet. Um die hier beschriebenen Änderungen vorzunehmen wird eine Konfigurationsdatei (content.php) mit einem Editor bearbeitet. Wir nicht sicher ist was er da tut sollte sich diese Datei unbedingt vorher sichern, bevor er irgendwelche Änderungen daran vornimmt. Nach diesem kurzen Warnhinweis legen wir mal los.

  1. Meldet euch im Backend eurer WP-Installation an und navgiert über das Menü auf der linken Seite zum Menüpunkt Design und wählt dort den Editor aus.
  2. Um die gewünschten Änderungen vorzunehmen ist die Datei content.php zu bearbeiten. Diese findet ihr wenn ihr auf der rechten Seite eures Fensters ein wenig nach unten scrollt.
  3. Im Editorfenster sucht ihr nun mittels STRG+F nach dem String the_content. Dabei solltet ihr folgende Zeile
    <?php the_content( __( 'Continue reading <span>&rarr;</span>', 'twentyeleven' ) ); ?>

    finden. Dies ersetzt ihr durch die Zeile

     <?php the_excerpt(); ?>
  4. Ich möchte das auch auf den Archivseiten nur ein Auszug der Artikel angezeigt wird. Dazu suche ich noch nach der Zeile
    <?php if ( is_search() ) : // Only display Excerpts for Search ?> 

    und ändere sie wie folgt

    <?php if ( is_archive || is_search() ) : // Only display Excerpts for Search ?>
  5. Mit einem Klick auf den Button „Datei aktualisieren“ werden die Änderungen in die aktive Konfiguration übernommen.

Zur Kontrolle hier noch ein Screenshot wie der entsprechende Abschnitt in der content.php aussehen sollte.

Der geänderte Code

WISO Sparbuch 2012 und der Ärger mit der Elster

Seit einigen Jahren schon verwendet ich das WISO Sparbuch zur Erstellung meiner Einkommenssteuererklärung und dem Antrag auf Lohnsteuerermäßigung.

Einen besonderen Mehrwert bietet mir das Programm dadaurch, dass es zu allen Eingabefeldern umfassende Hilfen in Form von Text und Videos mitbringt. So muss ich die Antwort auf meine Fragen nicht erst im Web „googeln“ sondern finde sie schnell direkt neben dem entsprechenden Formularfeld.

Dieses Jahr hat mich mein Sparbuch jedoch geärgert. Neu in diesem Jahr war, dass ich meine Steuererklärung zum ersten mal via Elster-Schnittstelle mit elektronischer Signatur an das Finanzamt übermitteln wollte. Zu diesem Zweck habe ich mir bereits Anfang des Jahres auf der Seite https://www.elster.de/ die sogenannte qualifizierte Signatur beantragt und das Zertifikat nach durchlaufen des Zertifizierungsprozesses in die Software eingespielt.

Am 23. Januar hatte ich alle Belege zusammen und setzte mich an meine Einkommenssteuererklärung. Dank der Belegerfassung aus 2011 konnte ich viele Angaben importieren und musste nur noch die Angaben aus meiner Lohnsteuerkarte eingeben und die gemachten Eintragungen kontrollieren. Das Programm selbst führt dabei eine Plausibilitätsprüfung durch und weist auf semantische Fehler bei der Eingabe hin. Bisher verlief bei der Bearbeitung alles so wie in den Vorjahren. Nun ging es an die Abgabe. Die Software prüft dabei ob das Elster-Modul in der aktuellsten Version vorliegt und führt assistentengeführt durch den Prozess der Abgabe. Am Ende meldete die Software, dass alles geklappt. Ich speicherte mir eine Kopie der Unterlagen, klickte auf „Fertig“ und lehnte mich zurück. Nun wartete ich auf meinen Steuerbescheid.

Am 1. März bekam ich Post vom Finanzamt. Darin war leider nicht der erwartete Steuerbescheid, sondern die Mitteilung, dass zwar meine Belege vorliegen aber ich doch bitte auch noch meine Einkommensteuererklärung zusenden möge. Nach einem kurzen Telefonat mit der Sachbearbeiterin stellte sich heraus, dass das Finanzamt meine Erklärung via Elster tatsächlich nicht erhalten hatte. Es lagen keine Daten vor. Schon ärgerte ich mich und schimpfte innerlich über die Finanzbehörde und das Elsterverfahren.

Da aber noch Unsicherheit darüber herrschte ob der Fehler in meiner Software oder beim Finanzamt lag habe ich mir mein Programm noch einmal ganz genau angesehen. Und den Fehler tatsächlich in den Programmeinstellungen gefunden. Dort gibt es in der Rubrik Elster -> Versand die Option „Testverand aktivieren“. Diese Option war bei mir aktiviert. Nur erfolgte nicht wie erwartet nach der Testübertragung die Übertragung der Live-Daten, sondern es blieb beim Trockenlauf. Leider ist dies durch den Assistenten nicht ersichtlich gewesen, da dieser nur meldet, dass die Daten an das Finanzamt übermittelt werden. Erst nachdem ich die Opition in den Einstellungen deaktiviert habe wurden die Daten tatsächlich an das Finanzamt übermittelt.

Nachdem ich noch etwas weiter suchte fand ich auch noch eine Übersicht über alle bisher getätigten Übertragungen, der zu entnehmen war das alle Übertragunsversuche nur Testläufe waren und lediglich bei der letzten Übertragung die Daten tatsächlich an die Finanzbehörde übermittelt wurden.

Fazit: Das Finanzamt trifft diesmal keine Schuld und von diesem kleinen Konfigurationsproblem lasse ich mir die Stimmung nicht verderben. Ich finde mein WISO Sparbuch immer noch toll. Eine Mail mit einem Verbesserungsvorschlag für den Elsterassistenten werde ich dennoch an die WISO Redaktion senden. Vielleicht wird diese Einstellung in der nächsten Version besser eingepflegt und lässt sich direkt aus dem Assistenten heraus steuern.

An advantage of reading english books on the Kindle eReader

Zu Weihnachten habe ich von meiner meiner Freundin einen Kindle eReader geschenkt bekommen und bin seither von dem Gerät begeistert.

Ich möchte hier nicht all die Features und vermeintlichen Vor- und Nachteile aufzählen, die dieses Gerät bietet. Diese kann man genausogut bei Amazon nachlesen. Jedoch ist mir gestern ein Feature aufgefallen, dass nicht so häufig erwähnt wird und welches mich doch fasziniert hat.

Zur Zeit lese ich das eBook „Metasploit: The Penetration Tester’s Guide“. Das Buch ist in englischer Sprache geschrieben. Dies stellt für mich zwar kein Problem da, doch gibt es doch immer mal wieder das ein oder andere englische Wort dessen Bedeutung mit nicht geläufig ist und sie sich mir auch nicht gleich aus dem Kontext erschließt. Führt man nun den Cursor des Kindle neben ein solches Wort wird entweder oben oder unten auf der aktuellen Seite die Wortbeschreibung aus dem Oxford Dictonary of English angezeigt.

Dies finde ich ungemein praktisch, da man das eBook nicht erst verlassen muss oder ein zweites Wörterbuch braucht um solche Wörter nachzuschlagen. Für mich bietet diese Funktion eindeutig ein plus an Lesekomfort und mein Kindle gefällt mir noch ein Stück besser. :-)

MySQL Server manuell starten und stoppen

Auf meinem Notbook (Thinkpad R61 mit Ubuntu 11.10) läuft ein MySQL Server. Diesen nutze ich für gelegentliche Spielereien und wenn ich verschiedene Aufgaben für mein Studium bearbeite.

Da ich diesen Server nicht jedes Mal benötige wenn ich mein Laptop starte möchte ich nicht, dass er automatisch mit Ubuntu mitgestartet wird. Um das Start-/Stop-Verhalten von MySQL zu verändern öffnet man die Datei /etc/init/mysql.conf mit dem Editor seiner Wahl. Im folgenden Abschnitt wird definiert in welchen Runleveln der MySQL Daemon automatisch gestartet wird.

start on (net-device-up
and local-filesystems
and runlevel [2345])
stop on runlevel [016]

Hier löscht man nun einfach die Zahlen aus der [ ]-Klamme heraus, dass der Codeblock wie folgt aussieht:

start on (net-device-up
and local-filesystems
and runlevel [])
stop on runlevel [016]

Und schon wird MySQL nicht mehr automatisch mit Ubuntu gestartet und man kann den Dienst manuell durch eingabe von

sudo service mysql start/stop

starten und beenden.

Kommt gut in die neue Woche.