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Mauszeiger in rdesktop-Sitzung auf Windows Server 2012 R2 wieder sichtbar machen

Zur Administation von Windows-Servern unter Linux/Unix verwende ich das Programm „rdesktop“. Beim Zugriff auf Hosts mit dem Betriebssystem Windows Server 2012 R2 musste ich feststellen, dass der Mauszeiger in der RDP-Sitzung nicht mehr zu sehen war. Er nahm automatisch die Farbe des Hintergrunds an.

Bevor ich wahnsinnig wurde, fand zum Glück ein Kollege die folgende Lösung für dieses Problem:

Auf dem jeweiligen Windows-Server ist der Mausschatten zu deaktivieren. Die dazugehörige Einstellung findet man in der Systemsteuerung unter Hardware -> Maus -> Registerkarte Zeiger. Anschließend sieht man den Mauszeiger wieder und die Administration geht einem deutlich leichter von der Hand.

WISO Sparbuch 2012 und der Ärger mit der Elster

Seit einigen Jahren schon verwendet ich das WISO Sparbuch zur Erstellung meiner Einkommenssteuererklärung und dem Antrag auf Lohnsteuerermäßigung.

Einen besonderen Mehrwert bietet mir das Programm dadaurch, dass es zu allen Eingabefeldern umfassende Hilfen in Form von Text und Videos mitbringt. So muss ich die Antwort auf meine Fragen nicht erst im Web „googeln“ sondern finde sie schnell direkt neben dem entsprechenden Formularfeld.

Dieses Jahr hat mich mein Sparbuch jedoch geärgert. Neu in diesem Jahr war, dass ich meine Steuererklärung zum ersten mal via Elster-Schnittstelle mit elektronischer Signatur an das Finanzamt übermitteln wollte. Zu diesem Zweck habe ich mir bereits Anfang des Jahres auf der Seite https://www.elster.de/ die sogenannte qualifizierte Signatur beantragt und das Zertifikat nach durchlaufen des Zertifizierungsprozesses in die Software eingespielt.

Am 23. Januar hatte ich alle Belege zusammen und setzte mich an meine Einkommenssteuererklärung. Dank der Belegerfassung aus 2011 konnte ich viele Angaben importieren und musste nur noch die Angaben aus meiner Lohnsteuerkarte eingeben und die gemachten Eintragungen kontrollieren. Das Programm selbst führt dabei eine Plausibilitätsprüfung durch und weist auf semantische Fehler bei der Eingabe hin. Bisher verlief bei der Bearbeitung alles so wie in den Vorjahren. Nun ging es an die Abgabe. Die Software prüft dabei ob das Elster-Modul in der aktuellsten Version vorliegt und führt assistentengeführt durch den Prozess der Abgabe. Am Ende meldete die Software, dass alles geklappt. Ich speicherte mir eine Kopie der Unterlagen, klickte auf „Fertig“ und lehnte mich zurück. Nun wartete ich auf meinen Steuerbescheid.

Am 1. März bekam ich Post vom Finanzamt. Darin war leider nicht der erwartete Steuerbescheid, sondern die Mitteilung, dass zwar meine Belege vorliegen aber ich doch bitte auch noch meine Einkommensteuererklärung zusenden möge. Nach einem kurzen Telefonat mit der Sachbearbeiterin stellte sich heraus, dass das Finanzamt meine Erklärung via Elster tatsächlich nicht erhalten hatte. Es lagen keine Daten vor. Schon ärgerte ich mich und schimpfte innerlich über die Finanzbehörde und das Elsterverfahren.

Da aber noch Unsicherheit darüber herrschte ob der Fehler in meiner Software oder beim Finanzamt lag habe ich mir mein Programm noch einmal ganz genau angesehen. Und den Fehler tatsächlich in den Programmeinstellungen gefunden. Dort gibt es in der Rubrik Elster -> Versand die Option „Testverand aktivieren“. Diese Option war bei mir aktiviert. Nur erfolgte nicht wie erwartet nach der Testübertragung die Übertragung der Live-Daten, sondern es blieb beim Trockenlauf. Leider ist dies durch den Assistenten nicht ersichtlich gewesen, da dieser nur meldet, dass die Daten an das Finanzamt übermittelt werden. Erst nachdem ich die Opition in den Einstellungen deaktiviert habe wurden die Daten tatsächlich an das Finanzamt übermittelt.

Nachdem ich noch etwas weiter suchte fand ich auch noch eine Übersicht über alle bisher getätigten Übertragungen, der zu entnehmen war das alle Übertragunsversuche nur Testläufe waren und lediglich bei der letzten Übertragung die Daten tatsächlich an die Finanzbehörde übermittelt wurden.

Fazit: Das Finanzamt trifft diesmal keine Schuld und von diesem kleinen Konfigurationsproblem lasse ich mir die Stimmung nicht verderben. Ich finde mein WISO Sparbuch immer noch toll. Eine Mail mit einem Verbesserungsvorschlag für den Elsterassistenten werde ich dennoch an die WISO Redaktion senden. Vielleicht wird diese Einstellung in der nächsten Version besser eingepflegt und lässt sich direkt aus dem Assistenten heraus steuern.

XP AntiSpy…nicht nur für Windows XP

Heute möchte ich auf ein kleines, aber dennoch sehr nützliches, Toll aufmerksam machen, welches ich schon einige Zeit aus den Augen verloren habe.

Das Tool heisst xp-AntiSpy und um zu erklären was es macht möchte ich die Beschreibung von der Webseite des Projekts zitieren:

Der xp-AntiSpy ist eigentlich nicht mehr als ein Tool, das Einstellungen am System vornimmt, die man, sofern man sie vornehmen will, auch manuell machen kann. Es macht das Ganze nur automatisch. Diese Einstellungen, die dort gemacht werden, kursieren auf vielen User-Boards unter dem Namen ‘Installationsanleitungen’. Eine dieser Installationsanleitungen gibt es bei NVinside.de. Es geht im Grunde genommen um Funktionen, die in Windows-Komponenten wie dem Internet Explorer eingebaut sind und dazu dienen, sich mit anderen Computern im Internet zu verbinden. Vorwiegend wollen sich diese Funktionen mit Microsoft verbinden, um z.B. Fehlerprotokolle nach einem schweren Programm/Systemfehler oder die Anfrage nach neuen Updates zu senden. Leider kann man nicht sagen, ob wirklich nur Fehlerprotokolle und Updateanfragen gesendet werden, und welche Daten des Benutzers mitgesandt werden. Ich habe diese Installationsanleitungen nicht geschrieben, aber ich habe mich damit beschäftigt, diese doch recht aufwändigen Schritte zu vereinfachen. Das ist dann der xp-AntiSpy geworden. Die Einstellungen, die dieses Programm vornimmt, sind frei wählbar und beim Start auf die empfohlenen voreingestellt. Benutzer, die also mehr über dieses Betriebssystem und seine Anforderungen daran wissen, können diese Einstellungen an ihre Vorstellungen anpassen. Das Programm hätte genauso gut in Form einer Batchdatei daherkommen können, nur wäre die Bedienung dann wesentlich komplizierter gewesen.
Das Programm ist eine einzelne, ausführbare Datei, die nicht installiert werden muss.
Die Einstellungen, die das Tool vornimmt, können selbstverständlich auch wieder Rückgängig gemacht werden.

Zitat von http://xp-antispy.org/about/

Mit diesem Tool lassen sich viele Einstellungen, die sonst ziemlich tief im System versteckt sind, einfach per Mausklick vornehmen. Und das ganz ohne Risiko, da man auf Wunsch den vorherigen Zustand ebenso einfach wieder herstellen kann.

Dieses Tool optimiert neben Windows XP auch Windows 2000, Vista und 7. Somit lasse sich nervige Funktionen auch unter den neuen Microsoft Betriebssystemen schnell und einfach abstellen.

Link zur Homepage: http://xp-antispy.org/

Dateien auf mehreren Geräten synchron halten

Sie haben mehrere PCs oder Laptops? Arbeiten Sie daheim am PC und unterwegs am Notebook? Oder möchten sie im Team, mit Kollegen, an einem gemeinsamen Satz von Dokumenten arbeiten? Dann haben Sie sich bestimmt schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie Sie diese Dateien auf den Geräten synchronisieren können ohne sie jedes Mal manuell kopieren zu müssen.

Für dieses Problem gibt es eine Lösung, die so einfach wie sicher ist. Die Lösung heißt TeamDrive. Mit dieser, in der Grundausführung kostenlosen, Software können Sie ihre Dateien mit anderen teilen oder Ihre Daten einfach auf ihren eigenen Geräten synchron halten. Dabei ist TeamDrive einfach und intuitiv zu bedienen.

Auf der Herstellerseite sind die Vorteile des Programms in den FAQs so gut festgehalten, dass ich sie hier nicht alle wiederholen möchte, sondern sie lieber direkt auf die FAQ des Herstellers verweise.

Dieser Artikel soll daher nur als kleiner Hinweis auf eine großartige Software Made in Germany dienen.

Windows 7 verteilen

Im Wiki von Winboard.org habe ich eine schöne Anleitung gefunden, um Windows 7 auf auf mehrere PCs zu verteilen. Die Anleitung beschreibt das Deployment mit dem WAIK (Windows Automated Installation Kit) von Microsoft. Diese Art der Verteilung eignet sich besonders für Umgebungen ohne Domäne.

Link:http://wiki.winboard.org/index.php/Windows_7_verteilen