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Import von iCal-Dateien in einen ownCloud-Kalender

Dieses Tutorial zeigt, wie Kalender bzw. Termine aus einer iCalendar-Datei (Abk. iCal; Dateiendung: .ics, .ifb, .iCal, .iFBf) in einen ownCloud-Kalender importiert werden können. Zur Erstellung des Tutorials habe ich das Vortragsprogramm der Chemnitzer Linux Tage 2017 genommen, welches als ICS-Datei bereitgestellt wurde. Die verwendete Datei ist am Ende des Tutorials angehängt, so dass man diese für eigene Tests nutzen kann.

In diesem Tutorial wird vorausgesetzt, dass man mit der Verwendung von ownCloud im allgemeinen vertraut ist. Die Installation und Konfiguration von ownCloud sind ausdrücklich nicht Bestandteil dieses Tutorials.

Erstellung eines neuen ownCloud-Kalenders

Die zu importierenden Termine sollen in einen separaten Kalender importiert werden, um sie bei Bedarf einfach ein- und ausblenden zu können. Dazu wird im ersten Schritt ein neuer ownCloud-Kalender erstellt.

ceate-calendar

Erstellung eines neuen Kalenders

choose_name-and-color

Name und Farbe des neuen Kalenders auswählen

ICS-Datei hochladen und Importieren

Die zu importierende ICS-Datei wird im Bereich „Dateien“ hochgeladen. Anschließend klickt man auf den Dateinamen, um den Import-Dialog zu öffnen.

open-iics-file-in-oc

Die Datei wird mit einem Links-Klick zum Import geöffnet

import-ics-to-oc

Kalender auswählen und Import starten

In dem Dialgofenster kann der Kalender ausgewählt werden, in den die Termine aus der ICS-Datei importiert werden sollen. Bei Bedarf kann an dieser Stelle auch ein neuer Kalender angelegt werden, wenn dies nicht bereits geschehen ist. Mit einem Klick auf „Importieren“ wird der Import gestartet.

Import abgeschlossen

Ist der Import abgeschlossen, kann das Dialogfenster geschlossen werden. Das Ergebnis des Imports kann in der Kalenderansicht überprüft werden. Und nun freue ich mich, morgen alle Vorträge im Blick zu haben.

Programm der Chemnitzer Linux Tage 2017

Interessante Links und Dateien

Aufgabenplaner und Notizen für die eigene Cloud

An dieser Stelle möchte ich zwei nützliche Erweiterungen (Apps) für ownCloud vorstellen und aufzeigen, wo sich weitere Informationen dazu finden lassen.

Aufgabenplaner

Tasks1 ist eine App zur Aufgabenplanung für ownCloud.

Tasks Ansicht
Bildquelle: https://apps.owncloud.com/CONTENT/content-pre1/164356-1.png

Die Aufgabenplanung wird mit Hilfe von CalDAV-Kalendern implementiert. Über das CalDAV-Protokoll können die Aufgabenlisten mit Clients auf diversen Endgeräten synchronisiert werden.

Um meine Aufgabenlisten mit meinem Android-Tablet synchronisieren zu können, habe ich mir auf meinem Tablet das F-Droid-Repository2 eingerichtet und aus diesem die Apps Tasks3 und DAVdroid4 5 installiert. Wichtig dabei ist, dass man die Apps in der angegebenen Reihenfolge installiert, da DAVdroid sonst die Tasks-App nicht findet und die Aufgaben nicht synchronisieren kann.

Mit der App DAVdroid konfiguriert man die Verbindung zur eigenen ownCloud und wählt aus, welche Aufgabenlisten man synchronisieren möchte. Anschließend werden die Aufgabenlisten mit der Tasks-App synchronisiert. Letztere heißt auf eurem Tablet übrigens „Aufgaben“.

Die Implementierung via CalDAV-Kalender bringt noch einen schönen Nebeneffekt mit sich. Ich habe z.B. meine ownCloud Kalender in Thunderbird eingebunden6. Da die vorhandenen Kalender für die Aufgabenplanung genutzt werden, erscheinen die geplanten Aufgaben ebenfalls in der Aufgabenansicht in der Thunderbird Erweiterung Lightning.

Für mich persönlich ist dies eine runde Sache. So bin ich in der Lage, meine Aufgaben auf all meinen Geräten synchron zu halten und zu verwalten.

ownNote

ownNote7 ist eine Erweiterung für ownCloud, welche eine Anwendung für Notizen im Stil von Evernote oder Microsoft OneNote bereitstellt.

ownNote - Notes Application
Bildquelle: https://apps.owncloud.com/CONTENT/content-pre1/168512-1.jpg

Die Erweiterung bietet folgende Funktionen:

  • Import aus Evernote und anderen Notizen im HTML-Format
  • Notizen lassen sich nach Gruppen und Kategorien sortieren
  • Notizen werden als HTML-Dateien im Dateisystem gespeichert
  • Vielfältige Formatierungsmöglichkeiten

ownNote - Notes Application
Bildquelle: https://apps.owncloud.com/CONTENT/content-pre2/168512-2.jpg

Auch bei dieser App lassen sich die Notizen mit der dazugehörigen Notiz-App8 auf einem Android-Gerät synchronisieren.

ownNote - Notes Application
Bildquelle: https://apps.owncloud.com/CONTENT/content-pre3/168512-3.jpg

Fazit

Mit diesen zwei Apps habe ich zwei weitere Funktionen in der eigenen Cloud nachgerüstet und damit die Kontrolle über die darin gespeicherten Daten zurückgewonnen. Vielen Dank den Entwicklern dieser ausgezeichneten ownCloud Apps.

ownCloud’s Federated Cloud kurz erklärt

Federated Cloud Sharing1 ist eine Funktion von ownCloud. Mit dieser Funktion ist es möglich, Dateien und Verzeichnisse der eigenen ownCloud mit anderen ownClouds zu teilen.

Dies ist angeblich so einfach wie eine E-Mail zu schreiben. Man nutzt dazu die sogenannte Federated Cloud ID. Diese entspricht dem Muster username@example.com/owncloud.

Bildquelle: https://owncloud.org/federation/
Bildquelle: https://owncloud.org/federation/

Die Dokumentation2 erklärt, wie es funktioniert. Dies möchte ich hier kurz wiedergeben.

Bei den zu teilenden Dateien bzw. Verzeichnissen klickt man auf das Icon zum Teilen des Elements und trägt die Federated Cloud ID der Ziel-ownCloud ein. Also z.B. username@example.com/owncloud. Wenn der eigene ownCloud-Server erfolgreich eine Verbindung zum Zielserver aufbauen kann, wird die Berechtigung in der eigenen ownCloud gespeichert.

Die empfangende ownCloud zeigt dem Benutzer einen Hinweis, den der Benutzer bestätigen muss, um die Freigabe seiner ownCloud hinzuzufügen.

Bildquelle: https://doc.owncloud.org/server/8.0/user_manual/files/federated_cloud_sharing.html
Bildquelle: https://doc.owncloud.org/server/8.0/user_manual/files/federated_cloud_sharing.html

Damit ist auch schon alles getan. Die geteilte Datei bzw. das geteilte Verzeichnis erscheint nun in der ownCloud des Empfängers. Ich würde sagen, dies ist wirklich so einfach wie E-Mail.

Defekte Einträge im ownCloud-Kalender finden und löschen

Vor ein paar Wochen trat ein Problem mit einem meiner ownCloud-Kalender auf, welches nun endlich gelöst werden konnte.

Einer der Kalender ließ sich plötzlich nicht mehr mit dem Thunderbird Lightning Kalender oder dem Kalender unter Android synchronisieren. Zu meiner großen Freude fand ich nun auf GitHub Hilfe und konnte das Problem lösen.

Die Ursache für das Problem waren zwei defekte Einträge in diesem Kalender.

Defekte Kalendereinträge lassen sich mit folgender MySQL-Abfrage in der Datenbank finden:

SELECT * FROM oc_clndr_objects WHERE calendardata NOT LIKE '%END:VCALENDAR%'\G

Die defekten Einträge können anschließend mit dem folgenden Befehl gelöscht werden:

DELETE FROM oc_clndr_objects WHERE calendardata NOT LIKE '%END:VCALENDAR%'\G

Nachdem ich mit diesen beiden Befehlen die defekten Kalendereinträge entfernt habe, konnte ich den Kalender erneut sowohl mit Lightning als auch mit Android synchronisieren.

Thunderbird Adressbuch mit ownCloud Kontakten synchronisieren

Dieser Artikel basiert auf der offiziellen ownCloud Dokumentation1 und beschreibt die Einrichtung eines Thunderbird-Adressbuchs zur Synchronisation mit den ownCloud-Kontakten.

contacts-carddav-link

Menü zum CardDAV-Link

Neben dem Thunderbird-Mailclient wird die Erweiterung Lightning2 benötigt. Wie man diese Erweiterung nutzt, um z.B. den ownCloud-Kalender mit Thunderbird zu synchronisieren, habe ich bereits an dieser Stelle beschrieben.

Um neben dem Kalender auch die Kontakte synchronisieren zu können, wird darüber hinaus der Sogo Connector3 benötigt. Am einfachsten installiert man diese Erweiterung, indem man einen Rechtsklick auf die Erweiterung ausführt und „Ziel speichern unter..“ aus dem Kontextmenü auswählt. In Thunderbird richtet man diese Erweiterung ein, indem man im Add-on Menü die Option „Add-on aus Datei installieren…“ auswählt.

Sind die beiden Erweiterungen erfolgreich installiert, kann das Adressbuch eingerichtet werden. Dazu öffnet man das Thunderbird-Adressbuch aus der Symbolleiste. Im sich öffnenden Fenster wählt man Datei->Neu->Remote-Adressbuch.

Der Verbindungsname kann frei gewählt werden. Bei URL wird der CardDAV-Link eingetragen, den man in den Einstellungen der ownCloud-Kontakte findet. Die Einstellungen verbergen sich hinter dem kleinen Zahnradsymbol.

remote-addressbook-settings

Remote-Adressbuch-Einstellungen

Die weiteren Optionen können nach den persönlichen Vorlieben gewählt werden. Einzig den Haken bei „Nur lesbar“ sollte man nicht setzen, wenn man über Thunderbird auch neue Kontakte in der ownCloud anlegen möchte.

Fertig. Damit sind die ownCloud-Kontakte in den Mailclient integriert und lassen sich z.B. für die Autovervollständigung der E-Mail-Adressen in neuen Nachrichten nutzen.

Ein Kalender für die Terminverwaltung

Nachdem ich in diesem Jahr bereits die Kontrolle über meine E-Mail-Postfächer zurück erlangt habe1, gehe ich in diesem Artikel auf die Einrichtung eines Kalenders für die Terminverwaltung im Web und auf diversen Clients ein.

Zu Beginn des Artikels stehen meine Anforderungen an eine Kalender-Lösung. Anschließend gebe ich einen kleinen Überblick über verschiedene kostenlose Lösungen, bevor ich die Lösung näher beschreibe, für die ich mich letztendlich entschieden habe.

Eines sei vorab schon verraten. Bei allen Lösungen handelt sich sich um Software, die auf einem Linux-Webserver installiert werden kann. Die Verwendung eines Root-Servers stellt die größtmögliche Kontrolle über das eigene System und die eigenen Daten sicher.

Anforderungen

Die gesuchte Lösung soll die folgenden Anforderungen erfüllen:

  1. Der Kalender kann auf einem eigenen Server gehosted werden.
  2. Die Terminverwaltung kann über einen Webbrowser erfolgen.
  3. Der Kalender kann unter den mobilen Betriebssystemen Android und iOS genutzt werden.
  4. Eine Nutzung des Kalenders mit dem Mozilla Thunderbird-Plugin Lightning ist ebenfalls möglich.
  5. Mit Hilfe des Kalenders können Termine zwischen den genannten Betriebssystemen und Anwendungen synchronisiert werden.

Kurz angeschaut

Auf der Suche nach einer Lösung habe ich mir die folgenden Projekte kurz angeschaut. Auch wenn ich mich im Endeffekt für ownCloud entschieden habe, führe ich sie hier auf. Evtl. ist jemandem von euch mit einer dieser Lösungen am besten gedient.

Bei sabre/dav2 handelt es sich um einen CardDAV, CalDAV und WebDAV Server. SabreDAV ist komplett in PHP geschrieben und bietet vielfältige Möglichkeiten zum Teilen und Delegieren.

DAViCal3 ist ein Server, welcher Kalendereinträge im iCalendar-Format speichern und bereitstellen kann. DAViCal ist in den Ubuntu-Paketquellen enthalten und im Ubuntuusers.de Wiki existiert ein deutschsprachiger Artikel4 dazu.

Radicale5 ist ein sehr einfach einzurichtender Server. Er ist in Python geschrieben und wurde unter der GPL 3 veröffentlicht.

Der ownCloud-Kalender

Meine Entscheidung ist auf den ownCloud6-Kalender gefallen. Er erfüllt alle oben genannten Anforderungen. Darüber hinaus benutze ich bereits eine ownCloud-Instanz zur Verwaltung meiner Kontakte, Bilder und diverser Dateien.

Die Nutzung des ownCloud-Kalenders im Webbrowser ist selbsterklärend. Daher gehe ich an dieser Stelle nur auf die Einrichtung unter iOS, dem Thunderbird-Plugin Lightning und Android ein.

Für alle drei Clients benötigen wir die CalDAV-Adresse des Kalenders. Diese kann man sich anzeigen lassen, indem man auf das Zahnrad unten Links in der Kalenderansicht klickt.

owncloud_calendar

Ansicht eines ownCloud-Kalenders

Einrichtung unter iOS

Die hier beschriebene Einrichtung gilt für iOS 7.1.2. Für andere Versionen müssen die einzelnen Schritte evtl. an die jeweilige Version angepasst werden.

  1. Gehe zu „Einstellungen“ -> „Mail, Kontakte, Kalender“ -> „Account hinzufügen“.
  2. Wähle den Punkt „Andere“ -> „CalDAV-Account hinzufügen“.
  3. Bei „Server“ wird der Hostname eingetragen. Dies ist typischerweise der Name, den man in die Adresszeile des Webbrowsers einträgt, um sich mit der eigenen ownCloud zu verbinden. Benutzername und Kennwort entsprechen den Informationen, mit denen man sich an seiner ownCloud anmeldet. Anschließend kann man noch eine Beschreibung eingeben, um den Kalender in der Übersicht wiederzuerkennen.
  4. Im weiteren Verlauf aktiviert man SSL, falls der eigene Server dies unterstützt.
  5. Bei „Account-URL“ wird die URL eingetragen, welche im ownCloud-Kalender unter „iOS/OS X CalDAV-Adresse“ angezeigt wird.

Viel Spaß mit dem ownCloud-Kalender auf dem iPhone.

Einrichtung in Lightning

Lightning7 ist ein Kalenderplugin für den Mailclient Thunderbird. Es kann über die Thunderbird-Einstellungen -> Add-ons recht simpel gesucht und installiert werden.

In der Ansicht „Erweiterungen“ können die Lightning-Einstellungen konfiguriert werden. Die Dialogfelder sind übersichtlich und zum Großteil selbsterklärend. Anschließend geht es in der Kalenderansicht weiter.

Mit einem Rechtsklick in die Kalenderspalte kann ein neuer Kalender hinzugefügt werden. Im Dialogfenster ist „Im Netzwerk“ auszuwählen und im darauf folgenden Fenster die CalDAV-Adresse des Servers anzugeben.

calendar-caldav-link

CalDAV-Link des Kalenders

Doch Achtung, hier muss der korrekte CalDAV-Link verwendet werden. Dies ist nicht, wie man vermuten könnte, der primäre CalDAV-Link, welcher unter den Kalendereinstellungen der ownCloud zu sehen ist. Statt dessen ist der CalDAV-Link zu verwenden, der direkt neben dem Kalender eingeblendet werden kann.

Im folgenden Dialogfeld kann noch eine Farbe für den Kalender ausgewählt werden und es empfiehlt sich die Offline-Funktionalität zu aktiveren. So kann man den Kalender auch verwenden, wenn keine Online-Verbindung besteht.

Damit ist die Einrichtung des ownCloud-Kalenders in Lightning abgeschlossen.

Einrichtung unter Android

Ich habe den Kalender unter Android 5.0.2 durchgeführt. Die Einrichtung sollte unter den übrigen Android-Versionen jedoch ähnlich verlaufen.

Um den ownCloud-Kalender unter Android nutzen zu können, muss zuerst eine App installiert werden, welche die CalDAV-Unterstützung nachrüstet. Ich habe mich für die kostenlose App „Cal DAV Sync Free Beta“ entschieden. In diese werden Benutzername und Passwort eingetragen, mit denen man sich an seiner ownCloud anmeldet. Hier wird die primäre CalDAV-Adresse aus den Kalendereinstellungen eingetragen, um den Kalender einzubinden.

Damit sind die wichtigsten Einstellungen vorgenommen und der Einrichtungsdialog kann bis zum Ende durchlaufen werden.

Fazit

Die Einrichtung des ownCloud-Kalenders in den verschiedenen Anwendungen und Betriebssystemen ist nicht schwer, sofern man die korrekte CalDAV-Adresse für die jeweilige Anwendung verwendet.

Damit ist ein weiterer Schritt abgeschlossen, die Kontrolle über die eigenen Daten zurückzugewinnen. Der Google-Kalender kann nun in den Ruhestand geschickt werden. :-)

Die Termine können nun auf den verschiedenen Geräten verwaltet und synchronisiert werden. Für mich eine zufriedenstellende Lösung.

ownCloud Major-Update durchführen

Auf meinem privaten Linux-Server lief bis vor kurzem noch ownCloud 7.0.4. In diesem Artikel möchte ich kurz dokumentieren, wie das Update auf Version 8.0.0 durchgeführt wurde.

Zuerst ist sicherzustellen, dass man eine aktuelle Datensicherung der ownCloud-Installation mit dazugehöriger Datenbank hat.

Vor dem Update habe ich im Administrationsbereich meiner ownCloud die beiden Apps „Contacts“ und „Calendar“ deaktiviert. Laut unbestätigten Quellen im Internet können damit seltene Probleme vermieden werden. Dirk und hefeweiz3n haben mich in den Kommentaren zu diesen Artikel darauf hingewiesen, dass dieser Hinweis in der offiziellen ownCloud Dokumentation zu finden ist.1 Und ich dachte mir: „Better safe than sorry.“ ;-)

Zunächst lädt man sich das aktuelle ownCloud Release in ein beliebiges Verzeichnis herunter und entpackt es dort.

wget https://download.owncloud.org/community/owncloud-8.0.0.tar.bz2
tar -xjf owncloud-8.0.0.tar.bz2

Anschließend wechselt man in das DocumentRoot der ownCloud-Installation und löscht dort alle Dateien und Verzeichnisse mit Ausnahme von config und data. Dies kann man z.B. schnell erreichen, wenn im DocumentRoot folgender Befehl ausgeführt wird:

find . -mindepth 1 -maxdepth 1 ! -path ./data ! -path ./config -exec rm -rf {} \;

Nun können die heruntergeladenen Dateien in das DocumentRoot kopiert werden. Im Anschluss sind lediglich die Benutzerrechte zu kontrollieren. Der Benutzer, unter dem der Webserver läuft, muss wieder überall Leserechte erhalten.

Zum Abschluss ruft man die ownCloud-Installation auf und führt die Datenbankaktualisierung durch.

Abschließend nicht vergessen, die Plugins wieder zu aktivieren.

Fertig!

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an kofrezo für seine Tipps vor dem Update.

Kontakte vom iPhone in die OwnCloud migrieren

Dieser Artikel beschreibt, wie mann die Kontakte von einem iPhone in die Kontakte App seiner OwnCloud migriert, ohne zusätzliche Software kaufen zu müssen.

Dazu möchte ich zuerst die Ausgangssituation beschreiben. Ich habe auf meinem iPhone ca. 90 Kontakte gespeichert. Zukünftige möchte ich diese Kontakte gern in meiner OwnCloud verwalten. Die Kontakte aus der OwnCloud auf das iPhone zu bekommen ist dabei gut dokumentiert nicht schwer. Doch um meine Kontakte überhaupt erstmal in die Cloud zu bekommen, bin ich wie folgt vorgegangen:

  1. iPhone Kontakte via iTunes mit den Windows Kontakten synchronisieren.
  2. Windows Kontakte mit dem Windows Explorer in das VCF-Format exportieren.
  3. Die einzelnen VCF-Dateien in einer Eingabeaufforderung mit dem Befehl
    copy /a *.vcf kontakte.vcf

    zu einer einzigen VCF-Datei zusammenfügen.

  4. Die soeben erstellte VCF-Datei in die OwnCloud App für Kontakte importieren.
  5. Alle Windows Kontakte löschen.
  6. Die Kontakte nochmals via iTunes mit dem iPhone synchronisieren. Dabei ist der Haken „Kontakte auf dem Gerät ersetzen“ auszuwählen.

Damit hat man die Kontakte in der OwnCloud und kann sie von dort auf das iPhone und weitere Geräte synchronisieren.

Diese Anleitung ist bewusst knapp gehalten. Solltet ihr damit nicht in der Lage sein, die Kontakte von eurem iPhone bzw. den Windows Kontakten in eure OwnCloud zu importieren, nutzt bitte die Kommentarfunktion. Ich werde versuchen euch weiterzuhelfen.

Viele Grüße

JohnDoe