Archiv des Autors: Jörg Kastning

Dateien auf mehreren Geräten synchron halten

Sie haben mehrere PCs oder Laptops? Arbeiten Sie daheim am PC und unterwegs am Notebook? Oder möchten sie im Team, mit Kollegen, an einem gemeinsamen Satz von Dokumenten arbeiten? Dann haben Sie sich bestimmt schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie Sie diese Dateien auf den Geräten synchronisieren können ohne sie jedes Mal manuell kopieren zu müssen.

Für dieses Problem gibt es eine Lösung, die so einfach wie sicher ist. Die Lösung heißt TeamDrive. Mit dieser, in der Grundausführung kostenlosen, Software können Sie ihre Dateien mit anderen teilen oder Ihre Daten einfach auf ihren eigenen Geräten synchron halten. Dabei ist TeamDrive einfach und intuitiv zu bedienen.

Auf der Herstellerseite sind die Vorteile des Programms in den FAQs so gut festgehalten, dass ich sie hier nicht alle wiederholen möchte, sondern sie lieber direkt auf die FAQ des Herstellers verweise.

Dieser Artikel soll daher nur als kleiner Hinweis auf eine großartige Software Made in Germany dienen.

Sichere Passwörter und wie man sie verwaltet

Alle Sicherheitsexperten haben Ratschläge zur Wahl sicherer Kennwörter. Auch Zeitschriften schreiben immer wieder davon. Auch am Arbeitsplatz wird man durch Richtlinien dazu angehalten sich ein sicheres Passwort auszudenken.

Dabei haben viele Ratschläge gemein, dass die Passwörter möglichst lang sein sollen. Häufig ist von 16-20 Stellen die Rede. In keinem Wörterbuch sollen sie stehen, damit man sie nicht per Wörterbuchattacke erraten kann. Ausserdem sollen sie immer aus Zahlen, Sonderzeichen, großen und kleinen Buchstaben bestehen. And last but not least soll man für verschiedene Dienste, Programme oder Webseiten auch noch verschiedene dieser sicheren und hochkomplexen Passwörter verwenden.

An dieser Stelle kommt häufig die Frage auf, wie man sich all diese Kennwörter merken soll. Sind doch viele von uns schon überfordert sich die PIN ihrer EC Karte zu merken. Und die besteht immerhin nur aus 4 Ziffern.

Dabei ist die Lösung ganz einfach. Man kann z.B. zu einem kleinen Programm greifen, mit dem sich die Passwörter verwalten lassen. Der Clou dabei ist, dass die Kennwörter nicht einfach in einer Textdatei oder Tabelle gespeichert werden, sondern in einer verschlüsselten Datenbank, welche durch ein Kennwort geschützt ist. Nun muss man sich nur noch ein einziges Kennwort merken, welches dazu dient die übrigen Kennwörter zu schützen.

Ich selbst setze dabei auf das kostenlos erhältliche Programm KeePass Password Safe. Hiermit kann ich Benutzernamen, Passwörter und weitere Informationen übersichtlich und sicher verwalten.

Hier können sie ihre Zugänge zu E-Mail Postfächern, dem Online-Banking, Online-Shopping Seiten, Online-Auktionsplattformen, etc. pp. sicher organisieren und speichern.

Doch nicht nur bei der Verwaltung, auch beim erstellen bietet uns dieses Programm eine große Hilfe. Mit dem integrierten Passwortgenerator ist es möglich lange und komplexe Passwörter zu generieren.

Sie können die Länge und die Komplexität wie gewünscht einstellen. Wenn sie die entsprechenden Passwörter und verwenden möchten, müssen diese jedoch nicht abgetippt werden. Keepass stellt hierfür zwei Methoden zur Verfügung, um Passwörter in andere Anwendungen zu übertragen.

„Keepass bietet zwei Möglichkeiten, die Passwörter in die Zielanwendungen, wie zum Beispiel den Browser, zu übertragen. Bei der ersten werden Benutzername und Passwort nacheinander in die Zwischenablage kopiert und können so in die Anwendung eingefügt werden. Gut daran ist, dass Keepass den Eintrag nach 12 Sekunden (dieser Wert lässt sich bei den Einstellungen ändern) wieder aus der Zwischenablage löscht, und so von anderen später nicht einfach darauf zugegriffen werden kann. Bei der zweiten Möglichkeit, die weit komfortabler ist, gibt Keepass die Daten direkt in den Browser ein („Auto-Type“) wobei die Zeichenfolge, die Keepass an die Anwendung sendet, angepasst werden kann. Die Steuerung zu den Eingabefeldern findet dabei zum Beispiel mit dem Senden „Tabulatortaste“ an die Anwendung statt, die Bestätigung so zum Beispiel mit dem Senden „Entertaste“. Der Nachteil dabei ist, dass Passwörter durch Keylogger ausgespäht werden können.

Eine dritte Variante ist unter Mozilla Firefox, und allen darauf basierenden Browsern, die Erweiterung KeeFox. Das Addon stellt ein Verbindung zwischen Firefox und KeePass her. Mit den in KeePass abgelegten entsprechenden Anmeldedaten können so in wenigen Schritten Login-Sites aktiviert werden. Auch neu erstellte Login-Daten können via KeeFox in KeePass gespeichert werden.“ Auszug aus der Wikipedia – Stand 20.01.2011

Dieses kleine nützliche Programm ist kostenlos und für die gängigsten Betriebssysteme erhältlich. Es gibt auch eine protable Version, welche sich direkt von einem USB-Stick starten lässt und nicht installiert werden muss. So können sie ihre Kennwörter und PINs stehts sicher geschützt bei sich tragen. Ich hoffe sie erkennen wie einfach es sein kann sichere Kennwörter zu verwenden.

Wikipedia-Artikel
Projekt-Homepage

Update vom 18.12.2016: Neben der oben genannten Programmversion existieren auch noch Versionen für Linux und Android, welche ich hier ebenfalls mit aufführen möchte:

Den Computer einfach Schützen

Wieviel Aufwand zum Schutz den privaten PCs betrieben werden muss hängt natürlich immer von den persönlichen Anforderungen ab. Es gibt jedoch Schutzmaßnahmen, die jeder treffen sollte.

Dieser Artikel nennt die 10 wichtigsten Tipps, die man für ungetrübtes Surfvergnügen beherzigen sollte.

  1. Installieren Sie ein Virenschutzprogramm und ein Anti-Spyware Programm und halten Sie diese Programme immer auf dem aktuellen Stand.
  2. InstallierenSie für ihr Betriebssystem verfügbare Updates. Halten Sie auch die installierte Software immer auf dem neusten Stand. Häufig gelangt Schadsoftware durch Sicherheitslücken im Betriebssystem und in Programmen auf den PC, die noch nicht gepatched wurden.
  3. Wenn möglich arbeiten Sie nicht als Administrator oder mit administrativen Rechten. Schadsoftware wird meist mit den Rechten des angemeldeten Benutzers ausgeführt und kann so noch mehr Schaden anrichten. Verwenden sie zwei Benutzerkonten oder lassen sie z.B. bei Windows Vista und Windows 7 die Benutzerkontensteuerung (UAC) aktiviert.
  4. Gehen Sie sorgfältig mit Ihren Zugangsdaten um. Bewahren Sie diese sicher auf und speichern Sie sie nicht unverschlüsselt auf der Festplatte ihres PCs. Zum verwalten von Kennwörtern und Zugangsdaten auf dem PC eignen sich sogenannte Passwort-Safes wie z.B. KeePass.
  5. Seien Sie vorsichtig beim Öffnen von E-Mail Anhängen. Öffnen Sie diese nur wenn Sie den Absender kennen. Fragen Sie im Zweifel beim Absender nach.
  6. Seien Sie vorsichtig bei Downloads von Dateien aus dem Internet. Vergewissern Sie sich vorher, dass ihr Virenschutzprogramm aktuell ist und die Dateien aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen.
  7. Seien Sie zurückhaltend mit der Weitergabe persönlicher Daten. Je weniger Daten sie weitergeben, desto weniger Daten können von Betrügern missbraucht werden.
  8. Fertigen Sie regelmäßig Sicherungskopien Ihrer wichtigen Daten an. Sollten ihre Daten einmal durch Schädlingsbefall oder Hardwaredefekt verloren gehen, können Sie diese aus einer Sicherung wiederherstellen.
  9. Wird Ihr PC von mehreren Personen benutzt, so richten Sie jedem Benutzer ein eigenen Benutzerkonto ein. Sperren Sie ihre Arbeitsoberfläche, wenn sie den PC verlassen. So verhindern Sie die missbräuchliche Verwendung ihrer Benutzerkennung.
  10. And last but not least. Lassen Sie bei allem Tun und Handeln den gesunden Menschenverstand walten. ;-)

Im Gegensatz zu vielen anderen Ratgebern und Tipp-Sammlungen empfehle ich nicht den Einsatz einer Personal Firewall. Der Grund dafür ist ganz einfach. Die meisten Anwender sind nicht in der Lage eine Firewall richtig zu konfigurieren. Und falsch konfiguriert stellt eine Software-Firewall unter Umständen ein Sicherheitsrisiko für ihren Computer dar.

Die meisten Privathaushalte verwenden heute einen Router für den Zugriff auf das Internet. Moderne DSL-Router sind mit einer NAT-Firewall ausgestattet und blocken Angriffsversuche von aussen sicher ab. In diesem Fall ist eine zusätzliche Personal Firewall obsolet.

Sollten Sie sich jedoch direkt per Modem, ISDN oder UMTS mit dem Internet verbinden, kann der Einsatz einer solchen Firewall durchaus sinnvoll sein. Doch scheuen Sie in diesem Fall nicht den Aufwand sich mit der Software vertraut zu machen. Denn nur sinnvoll konfiguriert, kann Sie die Firwall schützen ohne ihren Arbeitsablauf zu blockieren.

Risiken Sozialer Netzwerke

Leider gehen viele Menschen immer noch viel zu sorglos mit ihren persönlichen Daten um. Darauf angesprochen erntet man meist Fragen wie „Was kann da schon passieren?“. Gerade in sozialen Netzwerken wie Facebook oder den VZ-Netzwerken geben sie teilweise sehr intime Informationen preis, ohne dabei die daraus resultierenden Risiken zu bedenken.

Das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) hat auf seinen Seiten einen schönen Bericht über die Risiken Sozialer Netzwerke veröffentlicht. Die Lektüre dieses Artikels und der darunter verlinkten Sicherheitsmaßnahmen sei dem interessiertem Leser empfohlen.

BSI: Soziale Netzwerke – Sicherheitsrisiken

BSI: 10 Tipps zum sicheren Umgang mit sozialen Netzwerken

CSV Daten in OpenOffice Calc importieren

Enthält eine CSV Datei Dezimalwerte welche einen Punkt, statt eines Kommas, als Dezimaltrennzeichen verwenden kann Calc mit diesen werten nicht  Rechnen, da das Zahlenformat nicht korrekt erkannt wird.

Dieses Problem lässt sich umgehen, in dem man beim Import der Daten bereits mit angibt, dass es sich um die englische Zahlendarstellung handelt. Dazu markiert man im Importdialog die Spalte mit den entsprechenden Werten und wählt als Spaltentyp US-Englisch aus, wie auf folgendem Bild zu sehen.

Einstellung des Spaltentyps

Nun werden die Dezimaltrennzeichen automatisch in Kommata konvertiert und man kann problemlos mit diesen Werten rechnen.

Windows 7 verteilen

Im Wiki von Winboard.org habe ich eine schöne Anleitung gefunden, um Windows 7 auf auf mehrere PCs zu verteilen. Die Anleitung beschreibt das Deployment mit dem WAIK (Windows Automated Installation Kit) von Microsoft. Diese Art der Verteilung eignet sich besonders für Umgebungen ohne Domäne.

Link:http://wiki.winboard.org/index.php/Windows_7_verteilen