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vSphere: Virtuelle Festplatte klonen

Möchte man mehrere gleichartige Server bereitsellen, lässt sich die Bereitstellung beschleunigen, indem man einen Server installiert und die Festplatte klont.

Man erstellt dazu weitere VMs ohne Festplatte über den vSphere Client. Eine VMDK kann über die SSH-Shell mit folgendem Befehl geklont werden:

vmkfstools -i /path/old/vm/foo.vmdk /path/new/foo.vmdk

TeamDrive Personal Server als Dienst konfigurieren

Dieses Tutorial beschreibt wie man den TeamDrive Personal Server als Benutzer ausführt und ein Startskript anlegt. Es baut dabei auf das Tutorial TeamDrive 3 Server auf NAS installieren auf.

Bisher wird der TeamDrive Server als Benutzer root ausgeführt. Dies birgt gewisse Risiken. So könnte ein Angreifer durch ausnutzen einer evtl. vorhandenen Schwachstelle in der TeamDrive Software Zugriff auf das System erlangen, auf dem der  Server läuft. Um dies zu verhindern soll TeamDrive mit den Berechtigungen eines normalen Benutzers ausgeführt werden. Dieser Benutzer wird nur zum Betrieb des Dienstes benötigt und verfügt deshalb weder über eine Shell noch über ein Home-Directory.

Auf einem Ubuntu-System sind die unten stehenden Befehle mit sudo auszuführen.

Und los geht’s mit dem Anlegen eines Benutzers:
useradd -s /bin/false -d /bin/null tdpsd

Nun vergeben wir ein Passwort für den Benutzer:
passwd tdpsd

Damit der Benutzer den TDPS auch starten kann geben wir ihm die Berechtigungen für das Programmverzeichnis:
chown -R tdpsd:tdpsd /opt/tdpsd/

Als nächstes braucht man das Startscript. Dieses kann unter https://www.my-it-brain.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/10/tdpsd.tar.gz heruntergeladen werden. Oder direkt auf dem Server mit:
wget https://www.my-it-brain.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/10/tdpsd.tar.gz

Das Script muss aus dem Archiv entpack, im Pfad /etc/init.d abgelegt und mit den notwendigen Dateirechten versehen werden.
chmod 755 /etc/init.d/tdpsd

Und schon können wir den Server mit dem Befehl
service tdpsd start
starten.

Damit der TDPS zukünftig automatisch startet ist noch folgender Befehl notwendig:
update-rc.d -f tdpsd defaults

Und fertig. :-)

Quelle:

Dieses Tutorial enstand aus der Vorlage des englischsprachigen Tutoraials aus dem TeamDrive Forum. Dieses wurde von dem Benutzer SFu erstellt.

TeamDrive 3 Server auf NAS installieren

In diesem Artikel beschreibe ich die Installation des TeamDrive 3 Server auf meiner Buffalo Linkstation HS-DH500GL.

TeamDrive ist ein Cloud-Dienst ähnlich wie Dropbox oder Wuala. Ein Vorteil von TeamDirve ist, dass man die Möglichkeit hat eigene Cloud-Server zur Speicherung der der Spaces nutzen zu können. So kann man besser die Kontrolle darüber behalten, wo die eigenen Daten gespeichert werden. Und einen solchen Server möchte ich heute auf meinem NAS installieren, welches bei mir daheim im Wohnzimmer steht.

Voraussetzung ist die Installation von Debian auf dem NAS. Ist diese Voraussetzung erfüllt und man kann sich mit SSH auf dem NAS einloggen kann es auch schon losgehen.

  1. Als erstes lädt man das aktuelle Installationpaket von der TeamDrive Downloadseite herunter. Dies geht in der Konsole mit dem Befehl:
    wget http://s3-eu-west-1.amazonaws.com/s3download.teamdrive.net/TeamDrivePersonalServerLinux_10044-ARM.tar.gz
  2. Ich möchte den TeamDrive Server unter /opt installieren. Daher wechsel ich mit cd /opt das Verzeichnis und entpacke das Archiv mit dem Befehl
    tar -xzvf /root/TeamDrivePersonalServerLinux_10044-ARM.tar.gz
  3. Wechselt in das Verzeichnis tdpsd.
  4. Nun vergibt man ein Passwort für den TD Server. Das Passwort soll als MD5-Hash verschlüsselt werden. Dazu bringt der TD Server bereits ein Programm mit, so dass man diesen Schritt mit dem Befehl ./tdps-md5pwd [meinPasswort] erledigt.
  5. Das Passwort und den dazugehörigen Hash sollte man an einem sicheren Ort speichern. Ich verwende dafür KeePassX.
  6. Der Hash wird als nächstes in die Konfigurationsdatei tdps.config hinter dem Parameter server-password= eingetragen.
  7. Hinter dem Parameter server-host= gibt man die IP-Adresse oder den DNS-Namen des Servers an. Z.B. server-host=meinServer.dyndns.org. Befindet sich der TD Server hinter einem Router oder einer Firewall ist eine entsprechende Portweiterleitung für den Port 37655 einzurichten. Die restlichen Einstellungen können wie voreingestellt übernommen werden.
  8. Der Server kann nun mit dem Befehl ./tdpsd gestartet werden. Möchte man den Status des Servers überprüfen startet man ihn mit dem Befehl ./watch-tdps. Der Status wird in der Konsole ausgegeben und in einer Log-Datei protokolliert.

Damit ist es auch schon vollbracht. Der TeamDrive Personal Server kann nun auf TeamDrive Clients eingerichtet und zur Synchronisation der Spaces benutzt werden.

Quellen:
TeamDrive Homepage
TeamDrive Handbücher und Tutorials

Debian auf einer Buffalo Linkstation installieren

2022-02-02: Leider führt dieser Artikel nicht mehr zum Ziel, da referenzierte Anleitungen und Dokumentation nicht mehr verfügbar sind. Leider fehlt mir aktuell die Zeit diesen Artikel zu überarbeiten, um ihn zu aktualisieren.

Beim Aufräumen ist mir meine alte Buffalo Linkstation HS-DH500GL wieder in die Hände gefallen. Mit dem vorhandenen embedded Linux war sie nicht wirklich gut zu gebrauchen. Schnell kam mir die Idee ein anderes OS auf das NAS zu bringen. Und los geht’s:

  • Projektziel: Ein Debian Linux auf dem NAS.
  • Projektstart: Wir bemühen eine Suchmaschine unserer Wahl. ;-)

Es sei noch gesagt, um den Informationen in diesem Artikel folgen zu können sind Kenntnisse von Debian Linux notwendig. Man sollte wissen wie man auf der Shell arbeitet und das Netzwerk unter Linux konfiguriert. Ausserdem muss man der englischen Sprache mächtig sein, da ich zu großen Teilen auf englische Tutorials verweise.

Bei der Internetrecherche bin ich auf die Seite NAS-Central.org gestoßen. Hier fand ich alle Informationen, um Debian auf meiner Linkstation zu installiern.

Angefangen habe ich mit der Anleitung zur Installation von FreeLink. Der Anleitung kann ich nichts mehr hinzu fügen. Ihr müsste sie nur Schritt für Schritt befolgen und genau lesen was dort steht. ;-)

Die Installation von FreeLink bildet die Grundlage für unsere Installation von Debian Squeeze. Auch dafür finden wir eine hervoragende Anleitung auf NAS-Central. Auch hier gilt es genau zu lesen. Damit erspart man sich unnötige Fehler. Ich habe mich in Abschnitt 3 an Punkt 3.1.3 gehalten, da ich kein DEB-Paket für uboot-envtools von Lenny mehr im Web finden konnte.

Bevor ich mit dem debian-installer durchstarten konnte, hatte ich noch mit einem Problem bei der Netzwerkonfiguration zu kämpfen. Meine LinkStation bootete mit einer statischen IP-Adresse, die sich im Debian Installer nicht ändern lies. Mittlerweile habe ich diese Hürde überwunden. Es muss an der Netzwerkkonfiguration in unserer Firma oder an einem „Layer 8“-Problem gelegen zu haben. Daheim habe ich mein Netzwerk für die Installation auf das 192.168.11.0/24 Subnetz konfiguriert und die LinkStation gestartet. Sie bekam eine IP von meinem DHCP-Server und ich konnte den Debian-Installer ausführen.

Nun habe ich ein Debian Squeeze auf meiner LinkStation. :-) Sie soll in Zukunft als NAS und BOINC-Client in meinem Netzwerk dienen.

Also worauf wartet ihr noch? Befreit euer NAS!

Easy Servermigration mit RSYNC

Soll ein Linux-Server auf eine neue Hardware umziehen, stehen uns hier mehrere Wege offen. Ich selbst habe die letzte Migration dieser Art mit RSYNC durchgeführt. Dies hat so gut geklappt, dass ich euch hier beschreiben möchte, wie dabei vorzugehen ist.

Ich habe mich für die folgende Vorgehensweise entschieden.

  1. Installation der Linuxdistribution des Quellsystems auf der neuen Hardware. Z.B. Quelle = Ubuntu Server 11.10 und Ziel = Ubuntu Server 11.10.
  2. Das Netzwerkinterface wird auf eine freie IP Adresse aus dem Netz konfiguriert, in dem sich auch das Quellsystem befindet.
  3. Für die Migration aktivieren wir auf dem Zielsystem den root-Account, in dem wir ihm ein Passwort geben -> sudo passwd root
  4. Um vom Quellsystem auf den neuen Server zugreifen  zu können installieren wir einen SSH-Server und richten uns den Zugriff über Public-Keys ein. Wie dies funktioniert wird sehr gut im Artikel SSH im Ubuntuusers Wiki erklärt.
  5. Auf dem neuen Server sollen nach der Migration die gleichen Pakete installiert sein wie auf dem Quellsystem. Dazu erstellt man auf dem Quellsystem mit dpkg –get-selections | awk ‚!/deinstall|purge|hold/ {print $1}‘ > ~/packages.listeine Liste aller installierten Pakete. Damit bei der Installation dieser Pakete die gleichen Paketquellen wie auf dem Quellsystem verwendet werden sichern wir diese ebenfalls mit find
    find /etc/apt/sources.list* -type f -name '*.list' -exec bash -c 'echo -e "\n## $1 ";grep "^[[:space:]]*[^#[:space:]]" ${1}' _ {} \; > sources.list.save

    in eine Datei. Diese beiden Dateien übertragen wir nun via SCP auf das Zielsystem.

  6. Nun kopiert man die sources.list.sav nach /etc/apt/sources.list und führt anschließend mit apt-get updateein Update der Quellen durch. Mit dem folgenden Befehl werden die Pakete aus der zuvor erstellten Liste installiert. ->
    xargs -a „packages.list“ sudo apt-get install
  7. Jetzt ist die Migration schon fast geschafft. Als nächsten kopieren wir uns die /etc/fstab und /etc/network/interfaces um später noch auf Infos aus diesen Dateien arbeiten zu können. Im letzten Schritt kopieren wir mit rsync -avz Quelle root@Zielhost:/ die benötigten Verzeichnisse und Dateien auf unser Zielsystem. Wird RSYNC als root ausgeführt werden dabei automatisch alle Zugriffsrechte beibehalten.
  8. Nachdem RSYNC durchgelaufen ist müssen nur noch die Dateien /etc/fstab und /etc/network/interfaces kontrolliert werden, damit der Server nach einem Reboot seine Festplatten findet und mit der IP-Konfiguration des Quellsystem startet. Das Quellsystem sollte nun vom Netzwerk getrennt werden.

Jetzt fehlt nur noch ein Neustart des neuen Servers und schon ist die Migration abgeschlossen. Das es so einfach geht hätte ich vorher selbst nicht gedacht. Aber nach der ersten Erfahrung werde ich bei der nächsten Migration wieder zu diesem Mittel greifen.

The_Excerpt() – Auszug aus Artikel anzeigen

Wie bereits unzählige WP-Nutzer vor mir habe auch ich mich gefragt was ich anstellen muss um auf der WP-Startseite nicht die vollständigen Artikel, sondern nur Auszüge aus diesen, anzeigen zu lassen.

Um mir die Suche beim nächsten Mal zu ersparen und Leidensgenossen da draußen im Web zu unterstützen kommt hier ein kurzes Tutorial was man anstellen muss.

Ich verwende das Standard-Theme Twenty Eleven und habe das Tutorial auch nur mit diesem Theme getestet. Um die hier beschriebenen Änderungen vorzunehmen wird eine Konfigurationsdatei (content.php) mit einem Editor bearbeitet. Wir nicht sicher ist was er da tut sollte sich diese Datei unbedingt vorher sichern, bevor er irgendwelche Änderungen daran vornimmt. Nach diesem kurzen Warnhinweis legen wir mal los.

  1. Meldet euch im Backend eurer WP-Installation an und navgiert über das Menü auf der linken Seite zum Menüpunkt Design und wählt dort den Editor aus.
  2. Um die gewünschten Änderungen vorzunehmen ist die Datei content.php zu bearbeiten. Diese findet ihr wenn ihr auf der rechten Seite eures Fensters ein wenig nach unten scrollt.
  3. Im Editorfenster sucht ihr nun mittels STRG+F nach dem String the_content. Dabei solltet ihr folgende Zeile
    <?php the_content( __( 'Continue reading <span>&rarr;</span>', 'twentyeleven' ) ); ?>

    finden. Dies ersetzt ihr durch die Zeile

     <?php the_excerpt(); ?>
  4. Ich möchte das auch auf den Archivseiten nur ein Auszug der Artikel angezeigt wird. Dazu suche ich noch nach der Zeile
    <?php if ( is_search() ) : // Only display Excerpts for Search ?> 

    und ändere sie wie folgt

    <?php if ( is_archive || is_search() ) : // Only display Excerpts for Search ?>
  5. Mit einem Klick auf den Button „Datei aktualisieren“ werden die Änderungen in die aktive Konfiguration übernommen.

Zur Kontrolle hier noch ein Screenshot wie der entsprechende Abschnitt in der content.php aussehen sollte.

Der geänderte Code

Windows 7 verteilen

Im Wiki von Winboard.org habe ich eine schöne Anleitung gefunden, um Windows 7 auf auf mehrere PCs zu verteilen. Die Anleitung beschreibt das Deployment mit dem WAIK (Windows Automated Installation Kit) von Microsoft. Diese Art der Verteilung eignet sich besonders für Umgebungen ohne Domäne.

Link:http://wiki.winboard.org/index.php/Windows_7_verteilen