Das war das Jahr 2020 auf My-IT-Brain

Das Jahr 2020 war schon ein paar Wochen alt, als ich verkündete, was euch 2020 hier erwartet. Ich glaube, ich habe mich an den Ausblick gehalten.

Das Jahr fing ruhig an, bevor es unser aller Leben radikal veränderte. War mein Berufsleben2019 noch vom Pendeln zur Dienststelle und zurück geprägt, hat die Pandemie auch meinen Arbeitsplatz radikal verändert. Seit Mitte März arbeite ich konsequent im heimischen Arbeitszimmer. Seither habe ich screen in den Ruhestand entlassen und arbeite konsequent mit tmux und xpanes.

Ich habe lange über die Anschaffung eines elektrisch höhenverstellbaren Schreibtischs für mein Arbeitszimmer nachgedacht, bevor ich knapp 5 Monate später einen solchen mein Eigen nannte. Ich denke, dies war in diesem Jahr meine sinnvollste Anschaffung.

Auch die berufliche Kommunikation hat sich stark verändert; in meinen Augen jedoch weder zum Positiven noch zum Negativen. Bisher bin ich im Home-Office sehr zufrieden. Eine Rückkehr in die Dienststelle kann ich mir aktuell hingegen nicht vorstellen.

Mitte des Jahres durfte ich mit einem Team rund um Mohit Goyal (Senior Principal Product Manager, Red Hat) zusammen arbeiten und habe Red Hat Insights unter die Lupe genommen. Dabei herausgekommen ist unter anderem folgende Artikelserie:

  1. Einführung in Red Hat Insights
  2. Erkundung von Red Hat Insights — Advisor
  3. Schwachstellen-Management mit Red Hat Insights
  4. Red Hat Insights – Compliance
  5. Red Hat Insights – Patch and Drift
  6. Persönliche Bewertung von Red Hat Insights

In der Kategorie Ansible gab es hingegen nicht so viel Neues. Ich habe in diesem Jahr eher ein wenig Projektpflege beim Spiegelserver für arme Admins und dem Patchmanagement für RHEL betrieben.

Zusammen mit einem Kollegen habe ich noch ein Tutorial zur Nutzung des DNS-Alias-Modus mit dem acme.sh-Client geschrieben. Wir haben einiges an positiven Rückmeldungen dafür bekommen, was mich persönlich sehr gefreut hat.

Wie an den Artikeln zu erkennen ist, lag der Fokus in diesem Jahr auf Technologien und Produkten von Red Hat. Dies wird sich in 2021 vermutlich in Teilen fortsetzen. Vermutlich wird hier dann vermehrt etwas zu Linux-Containern zu lesen sein, mit denen ich mich etwas ausführlicher beschäftigen möchte.

Darüber hinaus plane ich die Einführung einer neuen Kategorie, deren Name noch nicht feststeht. In dieser möchte ich technische Sachverhalte möglichst einfach erklären, so dass auch Menschen ohne IT-Ausbildung verstehen können, wie das Internet und unsere digitale Welt funktionieren.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2021!

3 Gedanken zu „Das war das Jahr 2020 auf My-IT-Brain

  1. Blandyna

    Schön geschrieben! Bis auf den höhenverstellbaren Schreibtisch geht es mir auch so: ich kann mir eine Rückkehr zu einer vollen Woche in meinem Büro nicht vorstellen! HomeOffice ist einfach toll. Die Pandemie zeigte, was plötzlich alle machbar ist und dass es sogar sehr gut funktioniert.

    In diesem Sinne: viel Erfolg in 2021!!!

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  2. Bernd

    Auch meine beste Investition im Jahr 2020 war ein höhenverstellbarer Schreibtisch. Und in meiner Firma sieht es so aus als ob Home-Office zum Standard wird, wenn sich das gesamte Team dafür entscheidet. Für mich heißt das max. 1-2 die Woche ins Office, die restliche Zeit im Home-Office.

    Ich wollte dann noch anmerken, dass der Link für „Nutzung des DNS-Alias-Modus mit dem acme.sh-Client“ zur WordPress Login-Seite führt.

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    1. Jörg Kastning Beitragsautor

      Hallo Bernd,

      ich hoffe, dass meine Dienststelle ebenfalls zu einer Home-Office-Regelung findet, die max. 1-2 Tage in die Dienststelle führt.

      Vielen Dank für den Hinweis mit dem falschen Link. Ich habe diesen korrigiert.

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