Auf den Pi gekommen

Der anfängliche Hype ging noch spurlos an mir vorüber, doch letztlich bin ich doch noch auf den Pi gekommen. Natürlich geht es hier nicht um Kuchen, sondern um den Raspberry Pi.

Ein Gespräch mit meinem Arbeitskollegen hat mein Interesse an diesem Einplatinencomputer geweckt und ich habe mich entschlossen in Zukunft ein wenig damit zu experimentieren.

Doch wo fängt man an? Im Internet finden sich unzählige Quellen, die sich mit Projekten um und dem Pi selbst beschäftigen. Doch war es mir für den Einstieg zu mühsam mich durchs Internet zu wühlen. Ich wollte lieber etwas in der Hand haben. Darum bestellte ich mir zum Einstieg das eBook „Raspberry Pi: Einstieg – Optimierung – Projekte“ von Maik Schmidt. Wie der Buchtitel schon verrät bekommt man hier einen guten Einstieg in die Thematik. So wird z.B. schnell und einfach erklärt, was man braucht um den Pi zum ersten Mal mit einem Betriebssystem zu booten.

Angefixt und voller neuer Ideen habe ich also erstmal eine Bestellung beim IT-Versandhaus meines Vertrauens aufgegeben und

  • einen Raspberrry Pi,
  • zwei 8GB SDHC Cards und
  • ein Gehäuse für den Pi

bestellt.

Auf den folgenden Bildern seht ihr, was man alles braucht, um einen kompletten Rechner zusammenzusetzen. Dabei ist das Gehäuse sogar noch optional. :-)

Heute habe ich nun endlich gelegenheit die SD Card für den Pi vorzubereiten. Für den Pi gibt es bereits mehrere Betriebssysteme. Für den Anfang habe ich mich für Raspbian „wheezy“ entschieden, welches man auf der offiziellen Downloadseite herunterladen kann. Nach dem Download wird das Zip-Archiv entpackt und das Image mit dem folgenden Befehl auf die SD-Card kopiert.

sudo dd bs=1M if=2013-05-25-wheezy-raspbian.img of=/dev/mmcblk0

Bitte beachtet, dass der Name des Images und der eures Kartenlesers von obigem Befehl abweichen können. Der Kopiervorgang dauert einige Minuten, aber wenn alles klappt, erhalten wir eine bootfähige SD-Card, die Debian auf unseren Pi bringt.

Damit ist meine SD-Card nun bereit, um den Pi das erste Mal von ihr zu booten. Beim ersten Start nimmt man mittels Raspi-config noch einige Einstellungen vor. Ich möchte das entpsrechende Kapitel aus dem oben erwähnten Buch hier nicht zitieren. Daher empfehle ich euch eine Suchmaschine eurer Wahl zu bemühen oder auf einschlägige Literatur zurückzugreifen. Ich gehe nun erstmal mit meinem Pi spielen. ;-)

5 Gedanken zu „Auf den Pi gekommen

  1. Henri

    Ich habe auch gerade einen PI gekauft und bin gespannt was alles sich damit machen lässt ! Würdest du sagen, dass es Sinn macht sich das Buch zu kaufen oder findet man sowieso alles was darin steht in Google ?

    Antworten
    1. JohnDoe Beitragsautor

      Hallo Henri,

      es hängt denke ich davon ab, wie gern du deine Zeit mit der Suche im Internet verbringst. Prinzipiell findest du alles wissenswerte zum Pi auch gratis im Netz.

      Ich persönlich bin kein so großer Freund der Internetrecherche, da man gerade zum Raspberry Pi sehr viel findet und ich nicht sofort sehen konnte, wo ich am besten beginnen soll. Noch bevor ich mir einen Pi gekauft hab, wollte ich mir einen schnellen Überblick über die Materie und die Möglichkeiten verschaffen. Dabei war das Buch hilfreich. Wenn du den Pi, samt SD Karte und evtl. weiterem Zubehör schön hast, denke ich, kannst du auf das Buch verzichten.

      Ich wünschte dir noch viel Spaß mit deinem Pi. Sobald die SHT21 Sensoren bei Emsystech wieder verfügbar sind kann ich mein erstes Projekt starten. Bis dahin begnüge ich mich mit ein paar LED-Spielereien.

      MfG

      JohnDoe

      Antworten
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