In drei Wochen beginnen die Chemnitzer Linux-Tage 2024 mit dem diesjährigen Motto „Zeichen setzen“. Am 16. und 17. März erwartet euch im Hörsaalgebäude an der Richenhainer Straße 90 ein vielfältiges Programm an Vorträgen und Workshops. Hier finden sich Vorträge für interessierte Neueinsteiger wie für alte Hasen.
So geht es am Samstag im Einsteigerforum beispielsweise um die Digitalisierung analoger Fotos, das Erstellen von Urlaubsvideos mit der Software OpenShot oder die Verschlüsselung von E-Mails. In der Rubrik „Schule“ gibt Arto Teräs einen Einblick in den Einsatz der Open-Source-Lösung Puavo an finnischen und deutschen Schulen. Zusätzlich stehen Vorträge aus den Bereichen Finanzen, Medien, Datensicherheit, KI oder Netzwerk auf dem Programm. Am Sonntag gibt das Organisationsteam der Chemnitzer Linux-Tage mit „make CLT“ Einblicke in die Planung und Strukturen der Veranstaltung selbst. In der Rubrik „Soft Skills” wird es um die Schätzung von Aufwänden oder notwendige Fähigkeiten von Software-Entwicklern gehen.
Eintrittskarten können online im Vorverkauf und an der Tageskasse erworben werden. Kinder bis 12 Jahren haben freien Eintritt.
Während viele Besucher bereits Stammgäste sind, werden auch neue Gesichter herzlich willkommen. Lasst euch gern von der hier herrschenden Atmosphäre voller Begeisterung für freie Software und Technik anstecken und begeistern.
Ich selbst freue mich, am Samstag um 10:00 Uhr in V6 den Vortrag mit dem obskuren Namen ::1 beisteuern zu dürfen. Update: Unverhofft kommt oft. Uns so freue ich mich am Sonntag um 10:00 Uhr in Raum V7 noch in einem zweiten Vortrag vertreten zu sein. Zusammen mit Michael Decker von der ASPICON GmbH erfahrt ihr, wie man „Mit Ansible Collections & Workflows gegen das Playbook-Chaos“ angehen kann.
Darüber hinaus beteilige ich mich als Sessionleiter für die folgenden drei Vorträge an der Veranstaltung:
- Never ever break userspace – was das in der Praxis bedeutet
- DIY Verified Boot in 2024
- VirtualBox Meets KVM
So habe ich auf jeden Fall einen Platz im Raum sicher. ;-)
Wer ebenfalls helfen möchte, kann sich unter Mitmachen! informieren und melden.
Für mich ist dieses Jahr einiges im Programm dabei. Doch freue ich mich ebenso sehr auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten aus der Gemeinschaft und darauf, neue Gesichter (Namen kann ich mir meist erst Jahre später merken) kennenzulernen.
Also bis bald in der Karl-Marx-Stadt.

Ich würde ja gerne nach Chemnitz kommen, aber da ich Ausländer bin (ich komme aus Brasilien), traue ich mich nicht, wegen meiner dunkleren Hautfarbe nach Sachsen zu reisen. Ich meide, wo es geht, einen Besuch im Naziland, tut mir leid.
Hallo Paulo,
Die traurige Wahrheit ist, dass ich deine Angst gut nachvollziehen kann und daher verstehe, weshalb du der Veranstaltung lieber fern bleibst. Daher versuche ich auch nicht dich mir irgendwelchen Vorschlägen zur Gefahrenminimierung zu überzeugen, doch zu kommen.
Was die Vorträge betrifft, werden viele von diesen aufgezeichnet und als Live Audio-/Videostream übertragen. So kannst du zumindest das Programm verfolgen.
Vielleicht kennst du ja schon die FrOSCon. Dies ist ebenfalls eine tolle Open Source Community Konferenz in Sankt Augustin bei Bonn. Dort ist auch das Abendprogramm der Veranstaltung allen Besuchern zugänglich. Vielleicht ist das eher etwas für dich.
Viele Grüße
Jörg
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