Suche Empfehlungen für Hardware und Linux-Distribution

Liebe Leser*innen,
heute seid ihr gefragt. Denn ich möchte von euch wissen, welchen Laptop und welche Linux-Distribution, ihr für ältere, nicht EDV-affine Menschen und Windows-Umsteiger empfehlen könnt.

Hardware

Der Laptop soll über folgende Merkmale verfügen:

  • Größe: 15-17 Zoll
  • Webcam
  • Mikrofon und Lautsprecher
    • für Videokonferenzen
    • zum Schauen von Videos in sozialen Netzwerken
  • Linux- und Windows-Unterstützung

Die Unterstützung von Linux und Windows ist sehr wichtig. Sollte der Feldversuch mit Linux scheitern, möchte auf der gleichen Hardware ein aktuelles Windows-Betriebssystem installieren können.

Mir schwebt etwas in der Richtung der Lenovo IdeaPad oder ein ThinkPad der L-Serie vor, ich bin jedoch auf eure Empfehlungen gespannt.

Desktop-Umgebung

Ich suche nach einer Desktop-Umgebung, die folgende Merkmale bietet:

  • Ein Startmenü, welches sich in der unteren linken Ecke befindet
  • Erstellungen von Anwendungsstartern und Verknüpfungen auf der Desktopoberfläche

Dies sind Muss-Kriterien, die unbedingt erfüllt sein müssen. Ich möchte, dass die Desktopoberfläche diese Eigenschaften in der Standardkonfiguration erfüllt und ich diese nicht erst konfigurieren oder drölfzig Plug-ins installieren muss, um diesen Zustand zu erreichen.

Software

Die wichtigsten Anwendungen sind:

  • Thunderbird für E-Mail
  • Aktuelle Webbrowser (Chrome/Firefox) für den Rest
    • Facebook
    • YouTube
    • Zoom, MS Teams, Webex und wie sie alle heißen
  • Ein PDF-Anzeigeprogramm
  • Libre/Open Office zum Lesen von MS Office-Dokumenten

Linux-Distribution

Die Linux-Distribution muss die oben genannten Anforderungen an die Desktop-Umgebung und die Software erfüllen und dabei stabil allerdings nicht steinalt sein.

Ich möchte nicht vor jeder Videokonferenz mit den Audio-Einstellungen kämpfen müssen, um deutlich zu machen, wo meine Priorität liegt.

Kandidaten, die ich mir ansehen möchte, sind:

Was könnt ihr mir empfehlen? Bitte nutzt die Kommentare und verlinkt, wo möglich zu den Projekten, die ihr empfehlt.

36 Kommentare zu „Suche Empfehlungen für Hardware und Linux-Distribution

  1. Stefan von LinuxNews.de

    Debian 12 mit KDE sollte eigentlich alles erfüllen. Auch hier ist ein Dual Boot in eigener Erfahrung ohne Probleme. Hingegen hat mir Fedora zwei mal den Boot Eintrag für Windows geschreddert (nette Aktion mit einem Windows ISO das EFI neu zu schreiben).

    Lenovo ThinkPad sollte passen, zuvor vielleicht mal ins Debian Wiki schielen nach dem genauen Modell. Wobei auch das seit Debian 12 mit den non-free Treibern fast egal ist.

    Antworten
    1. Jörg Kastning Beitragsautor

      Bei Desktop-Oberflächen lebe ich wirklich auf dem Baum. Mit KDE meinst du KDE Plasma, richtig? Und dort kann man noch den Desktop mit Icons voll machen? Ich habe bisher nur einige Screenshots gesehen, die alle sehr schlank und leer aussahen.

      Antworten
      1. tux0r

        Ich vermute ja, das liegt einfach daran, dass die Menschen ihre Desktops, wenn sie sie herumzeigen, so aussehen lassen wollen wie ihr Wohnzimmer, wenn Gäste erwartet werden… ;)

        Antworten
  2. tux0r

    Wissen diese älteren Menschen und Windows-Umsteiger, dass sie Feldversuchskaninchen sein wollen?

    Ganz grundsätzlich, wenn es unbedingt Linux und nicht z.B. FreeBSD (das du dir zumindest mal ansehen solltest) sein muss, ist Fedora eine eher mäßig gute Distribution, weil ihre Zukunft immer mal wieder unsicher ist (Red Hat stellt ja laufend sein Portfolio um) und sie gar nicht den Anspruch hat, stabil zu sein. Gerade für Windowsumsteiger scheint mir sonst openSUSE eine okaye Lösung zu sein, das mit YaST seit Jahrzehnten quasi eine eigene „Systemsteuerung“ mitbringt und das als „Heimat“ von KDE seine Desktoptauglichkeit wahrscheinlich nicht mehr beweisen muss. Und seit KDE nicht mehr CDE, sondern Windows nachahmt (schade eigentlich), sind damit deine diesbezüglichen Ansprüche vermutlich gedeckt.

    Auch, wenn’s halt systemd-basiert ist und mir zu systemd nichts irgendwie Gutes einfällt. ;)

    Die Anwendungen, die du suchst, laufen ja sonst ungefähr auf allem, was einen unixoiden Kernel hat, oder?

    Antworten
  3. wanja

    also ich hab in der familie zwei ähnliche fälle und lasse die seit jahren mit xubuntu LTS laufen. das war bisher auch auf beiden seiten (anwender/support) ziemlich sorgenfrei. dazu raten würd ich unterdessen nicht mehr, ich stell die beide noch in diesem jahr auf linux mint mit xfce um, weil die gebahren von canonical mittlerweile nicht mehr auszuhalten sind.

    Antworten
    1. wanja

      ach so: in beiden fällen refurbished T430 mit voll RAM und mSATA+SSD. win 11 würd ich da nicht installieren, aber warum sollte man das auch in erwägung ziehen?

      Antworten
      1. Jörg Kastning Beitragsautor

        Der Wechsel von Windows zu Linux ist eine Veränderung. Veränderungen rufen manchmal Widerstände hervor. Wenn alle Stricke reißen, installiere ich auch Windows, um Nutzer zufriedenzustellen.

        Welches Gebaren von Canonical meinst du denn? Ich bin da nicht mehr auf dem Laufenden.

        Antworten
  4. Robert

    Ich selbst nutze seit ca. 2 Jahren Linux Mint MATE und komme damit gut klar. Das von dir Genannte funktionierte bei mir auf einem älteren ThinkPad E570 „out of the box“, wobei ich Facebook und Teams nicht nutze und daher nicht getestet habe.

    Ansonsten wären vielleicht noch Zorin OS, Wubuntu oder Linuxfx was für deine Kundschaft.

    Antworten
  5. Friede

    Hallo. Du kannst dir das Mint 20.3 ISO von der Netzseite runterladen und davon einen Mint Boot Stick (Live Installations-Stick) erstellen. Anleitungen dazu gibt es zuhauf auf Youtube oder kommst in meine Linuxgruppe (Linuxwelt https://t.me/+IK3v-bTEGbo5YjMy ) auf Telegram. Mit dem so erstellten Mint USB Boot-Stick kann man ganz wunderbar und schonmal vorab die groben Funktionen seiner Laptop HW testen, Kamera, Audio Drucker, Netzwerk usw. Ich selbst habe schon über 12 Mints auf unterschiedliche Laptops installiert letztes Jahr. Mein Mint läuft absolut wartungsarm und stabil seit 10/2022 auf meinem 2015 MSI GP60 2PE Leopard. Also ich bin Mintling aber in unserer TG Gruppe sind auch Archler und Debianer + deren Derivate vertreten. Viel Erfolg.

    Antworten
    1. Robert

      Ich denke, du meinst Mint 21.3, nicht 20.3.

      Ich nutze gern Ventoy für die Installation. So kann ich mehrere OS als ISO auf einem einzigen USB-Stick bereithalten (Windows 10, Windows 11, das genannte Mint, Ubuntu Server usw.).

      Man darf sich allerdings nicht von der Fehlermeldung bei aktiviertem Secure Boot abschrecken lassen. Das muss so sein und hier ist die Lösung: https://www.ventoy.net/en/doc_secure.html

      Antworten
      1. Jörg Kastning Beitragsautor

        Hallo Robert,
        wenn du Windows als ISO mit auf dem Stick hast, nehme ich an, dass man dies einfach bei MS herunterladen kann. Ist dem so? Oder muss man dafür seine Enkel verkaufen?

        VG
        Jörg

        Antworten
  6. Dirk Deimeke

    Ich würde Dir sehr empfehlen, einmal die Geräte von Tuxedo Computers anzuschauen. Wir fahren sehr gut damit mit und als Betriebssystem würde ich Ihr eigenes Tuxedo OS (basiert auf Ubuntu mit Plasma 6) empfehlen. Das funktioniert bei meiner Frau sehr gut und Du kannst es auch in einer VM testen.

    Antworten
      1. Dirk Deimeke

        Meine Frau hat ein „TUXEDO InfinityBook Pro 16 – Gen8“ (Tuxedo OS, momentan wohl nicht lieferbar). Ich habe als Standgerät ein „TUXEDO CORE One AMD-Ryzen-Series v10“ (Arch Linux), bei meiner Frau steht ein „TUXEDO Micro Intel-Core-Series“ (Ubuntu 22.04, wird auf Tuxedo OS miigriert) auf dem Desktop.

        Der Support ist super.

        Wenn mein Notebook heute aufgeben würde, kaufe ich ein „TUXEDO Pulse 14 – Gen4“ kaufen (ich mag den Nummernblock auf Notebook-Tastaturen nicht).

        Tuxedo ist nicht frei von Kritik, es sagen viele, dass man die gleichen Geräte woanders günstiger bekommt.

        Antworten
        1. Matthias Stangenberg

          Ich würde dir Linux Mint Cinnamon sehr empfehlen, das ist für Windows Umsteiger und Anfänger sehr, sehr gut geeignet und sehr einfach bedienbar. KDE ginge zwar auch, hat aber sehr sehr viele zusätzliche Einstellmöglichkeiten.
          Feodora und Mangaro sind für Einsteiger eher nicht geeignet.
          Ich benutze Linux Mint Cinnamon auf dem Notebook und Desktop schon seit mehreren Jahren, sehr erfolgreich und zufriedenstellend. Am besten Mint 21.3 mit einem Live USB-Stick erstmal ausbrobieren.
          Aktuell gibt es eine ct Ausgabe zum Umstieg auf Linux Mint:
          https://www.heise.de/ratgeber/Linux-Umstieg-Linux-Mint-oder-Fedora-Workstation-statt-Windows-11-9717187.html

          YouTube Videos zum Thema:
          https://youtu.be/9Bcbw4DkQfw?si=u5AJVQjP2s6yqxdv
          https://youtu.be/fIqbo1fGV-E?si=bpE8MlL0-FAH6lDg

          Auch gibt es mit https://forum.linuxguides.de/ ein hilfreiches Forum für Linux Mint etc., und viele Mint Videos in derem Youtubekanal:
          https://youtube.com/playlist?list=PLhvaM7uJr1PCUlTvyLGxZqwn7tZ2YM8xF&si=s2YsUpXs5yxBynzG
          meistens auf Basis von Linux Mint Cinnamon.
          Es gibt auch noch:
          https://www.linuxmintusers.de/index.php

          Hardwaremäßig ist auch Dell Lattitude bei mir gut im Einsatz, 1TB SSD Festplatte und 8-16GB RAM würde ich empfehlen.
          Für Linux (u. Windows) reicht auch eine gebrauchter Laptop ab mind Intel Core i8-xxx und 4 Kernen aus.

          Antworten
          1. Jörg Kastning Beitragsautor

            Hallo Matthias,
            Danke für deinen Beitrag mit den vielen Links. Ich werde diese durchgehen, um mich zu informieren.

            Bzgl. Einstellungsmöglichkeiten bei KDE und anderen Desktop-Umgebungen, ich werde diese einmal konfiguireren, der spätere Nutzer sehr sicher nicht. Ich werde auch Updates und Backup automatisieren und bei Bedarf Anwendungen nachinstallieren.

            Der Nutzer ist hier wirklich nur Nutzer. Ohne jeglichen Hang zur Systempflege.

            Machst du Release-Upgrades oder installierst du bei neuen Major-Releases deine Systeme neu?

            Viele Grüße
            Jörg

          2. Matthias Stangenberg

            kleine Updates von 21.2 auf 21.2 auf jeden Fall. Updates auf eine neue Version, dh. von 21.3 auf 22 eigentlich auch. Ich benutze viele PPA,s, die sollte man bei einem Major Update vorübergehend deaktivieren.
            Bis jetzt haben die Updates immer problemlos geklappt.

            P.S. ein weiterer Vorteil von Linux Mint ist auch, dass man oft das deutschsprachige Wiki https://wiki.ubuntuusers.de/ (bis auf die snap Sachen) nutzen kann.

        2. noisefloor

          Ich habe die Tuxedo Distro noch nie genutzt (und habe auch wenig Grund, die zu nutzen)m aber bezogen auf deren Verbreitung kommen dafür bei ubuntuusers.de ziemlich viele Supportanfrage wegen Problemen mit Tuxedo.

          Antworten
      1. Dirk Deimeke

        Ja.

        (Nie geschlossene Fragen stellen).

        Ein Upgrade habe ich in der VM gemacht, ohne die Release Notes zu lesen, das ist baden gegangen. Meine Frau hat das Upgrade ihres Notebooks selber gemacht und es lief ohne Probleme durch.

        Antworten
  7. Wolfgang

    Hallo, habe für meine Zwecke ein HP Laptop ..etwas älter schon ..8540P und ausschließlich
    Xubuntu im Einsatz ..dort und auch auf allen PC . bin sehr zufrieden ..meine PC sind noch älter , ca. 15 Jahre
    mit CPU E8400 …läuft alles wunderbar .
    Hoffe geholfen zu haben .
    Gruß Wolfgang

    Antworten
  8. Blackcrack

    KDE/Plasma, das früher KDE hies ! Kann man grafisch so einrichten, daß es aussieht wie Win95 ;)
    Ich bin grad selber an KristalSVG (das das Design hat von CristalSVG hab aber einiges an Icons frisch gemacht von dem Design (über 75% oder mehr)) und Win7 Iconset aufbauen.. nuja, Kristal hab ich schon fertig, wollte Nate am Anfang denn unterstützen (Nate Graham) und nachher mitveröffentlichen, aber nachher hieß es lediglich „i cant help you“ aber vorher voll bekräftigt.. hab da zwei versionen gemacht, einemal für KDE Club.ev und eine version mit mehr verschiedene extra Icons wie Programm icons und icons vür VM’s wie WindowsVista Boxes in versch. Betriebsystemen wie ich jetzt unter „blacky“ findbar hab, derzeit hab ich grad Win7 SVG Theme für Plasma5^ mit echten selbst nachgebauten SVG-Icons von Win7 (nichtnur png in svg) in der mache, die auch die extra icons inne hat. Werd das Win7 Iconset mit KristalSVG zusammen hochpumpen zu Pling.com, wenn ich mit dem Win7 Iconset vertig bin, daß ich dann selbst beide über die Theme-configuration in Systemsettings greifbar hab. Ach ja an die Designer hier im forum, Schaut drauf, daß Ihr ach Plasma 6 Angeklickt habt, damit die auch in Plasma 6 Greibar sind, damit mein ich nicht nur die Iconthemes ! Auch Oberfläche wie Oxyzone oder das dunkle Windows7 theme,, ist derzeit nicht greifbar über die Theme-configuration, welche ich so gern verwende.. Einfach mal als Info :)

    Distribution ganz klar Fedora, warum, weil in fedora es ermöglicht
    fedora_opencisco_repo zu installieren sowie rpmfusion_repo und CERT Forensics Tools repositorys existieren wo eine menge compilierte Programme inne hat, auch für Erwachsene ;) wie Mathematik und RAR über Cert installieren lassen, da bei den Ganzen extra Repositorys für RPM existieren benutz ich diese Fedora Distro bei ein paar Comps 39 und bei anderen 40. Warum kein Debian, weil zu eckig, zu wenig extra Repositorys und Debian Leutz verhacken sich selbst und dadurch „eckig“ und „kantig“
    Wenn ich denn zum beispiel systemd anschau, veraltet ! Wenn ich denn die möglichkeiten bei Fedora anschau, frei „durchatembar“, recht frische software mehrere verschiedene Repositorys wo denn verschiedene Usergroups beistrieuern, Debian oder so, klar es gibt Debian basierede Distros wie eben Ubuntu oder den Kubuntu Spin.. aber die Distros alle irgendwie uahghh.. daher bleib ich bei Rpm-basierende wie eben Fedora, bei der auch KDE/plasma Spins existieren, dabei nehm ich immer
    die Server-iso wo Online-install möglich ist denn dort kann man auch den KDE/plasma Workstation anklickern, nachdem man bei insteller alles eingestellt hab, nur daß eben die Packete direkt von den Repos herruntergeladen werden und lediglich 700 groß ist und wunderbar mit Ventoy zusammenarbeitet.

    Und seihen wir mal erlich und ich hab mir ein adminsctio zusammen gebaut, zwischen apt und dnf, gibt es keine unterschiede mehr, also das sind die packet installer mit „apt update -y“ updatet man das System in debian, das ein und das selbe in „dnf update -y“, Packete installieren : dnf -y install [packet]
    das selbe in „apt“ ich muss also in meinem Admin script das mein System updatet, lediglich zwischen den Distros unterschieden lassen und entweder apt oder dnf benutzen lassen.

    Das mal zum unterschied vom Base System, entweder Fedora (rpmbased (Redhat Packet System = rpm)
    oder eben Debian based.. Debian packets = deb …

    im endefekt kommts drauf an wie der installer ist, bei Fedora, der Anaconda installer, muss man beim Partitionieren ein bisschen aufpassen, am besten selber Partitionieren und den bevelet Partitionierer benutzen(die dritte möglichkeit) nachdem man auf Fertig geklickt hat, gibts ein kleiner aber feiner Button mit Zahnrädchen, da kann man sich eine MSDos Partitionstabelle für die Festplatte festlegen, Wichtig, daß man vom Grub booten kann, wenn man nicht grad UEfi benutzt, dann zwei Primäre Partitionen Einrichten, eine 100% – 1Gig, für „/“ derzeit BTRFS in Fedora und eine Swappartition mit 1Gig ohne mountpoint
    und die DNS auf 1.1.1.1, 1.0.0.1 einstellen falls man sich die nicht automatische einstellung benutzt ;)
    Ich hoff der WebInstaller von Fedora wird auch mit einem Gescheiten Partitionierer ausgestattet ..
    Früher gabs mal Mandrake/Mandriva als Rpm-Distro, die hatten die installer :
    https://www.blackysgate.de/files/folder-root/Mandriva-install-movies/
    viel Spaß beim anguggen, iss zwar ein bisschen langwirig, aber da sieht man daß früher bei Mandrake und Mandriva geile installer genommen wurden… und auch benutzbar um direckt von den Repos runter zu installieren.. mit ganz frischen packeten !

    Also viel SPaß mit Linux von Linus Benetict Torwalds, der den Kernel entwickelte als damaliger Professor :)

    liebe Grüße
    Blacky

    Antworten
  9. noisefloor

    Hardware-technisch lief Ubuntu bei mir immer reibungslos auf ThinkPads der T- und E-Serie, i.d.R. solche mit Intel Grafik (kein AMD oder Nvidia Grafikchip). Ich denke, dass andere Mainstream Distros genau so gut gelaufen wären.
    Aktuell verwende ich ein ThinkBook und das funktioniert auch reibungslos.

    Antworten
  10. Stefan

    Meine Frau hatte immer schlechte Microsoft basierte Windows-Rechner & mit Computern nichts am Hut. Wir haben das erste Tuxedo Stellaris 15″ Notebook vor ein paar Jahren gekauft. Darauf läuft (jetzt) TuxedoOS, getweaktes Ubuntu/KDE mit Plasma 6.x. Die ist total zu frieden, macht alles selber, ich muss kaum supporten. LG Stefan

    Antworten
  11. Jörg Kastning Beitragsautor

    Guten Abend,
    ich möchte mich bei euch allen für eure Empfehlungen bedanken.

    Mein innerer Spieltrieb liebäugelt zu einem Tuxedo mit der Distribution aus dem gleichen Haus. Dagegen spricht der Preis der Geräte und der Tatsache, dass diese deutlich mehr Leistung bereithalten, als vom späteren Anwender abgerufen wird. Dabei finde ich den Preis für ein Tuxedo Aura 15 – Gen3 nicht übertrieben hoch. ThinkPads der L-Serie liegen im gleichen Preissegment, eher noch darüber. Wir sprechen hier allerdings von 874 bis 1200 Euro.

    Im Vergleich dazu finde ich im Internet generalüberholte ThinkPad T570 Modelle mit 8 GB RAM, 256 GB SSD und einer Win11 Lizenz, die bei seriösen Händlern mit 3 Jahren Garantie für ca. 300 Euro zu haben sind. Das ist schon eine andere Hausnummer.

    Ich werde eine Nacht darüber Schlafen und die Angelegenheit mit dem Nutzer besprechen. Aktuell ist mein Favorit das gebrauchte Gerät mit einer aktuellen Ausgabe von Debian oder Fedora fit zu machen.

    Antworten
  12. Tobi

    Wenn ich das richtig lese ist das außerhalb deines Priesrahmens, sonst hätte ich die Framework laptops empfohlen, wenn man mit 3:2 bildschrimformat leben kann finde ich die super, kosten zwar erstmal mehr in der anschaffung da kam man sie in zukunft aber leicht reparieren und aufrüsten wenn es mal nicht mehr flott genug ist. Gibts in 13 zoll und 16 zoll, aber die 16 zoll version liegt dann je nach ausstattung eher im berreich 2000€

    Also Distribution bin ich sehr mit Fedora Silverblue zufrieden, da du einen Desktop mit Icons willst wäre das dann das von dir vorgeschlagene Fedora Budgie atomic, oder die Varainte mit KDE Plasma.

    Antworten
  13. thoys

    Hi,

    Hardware:
    Braucht es „moderne“ Feature wie USB-C (mit DP)? Wenn nicht, darf es vielleicht ein gebrauchter sein (400 Euro)? notebookgalerie oder afb

    Ich fahre seit vielen Jahren gut mit Thinkpads. Wenn der Kauf nicht sofort sein soll, kann man immer wieder auf der Homepage schauen, da gibt es ab und zu einen regelrechten Ausverkauf (700 anstatt 1400 Euro). Thinkbook, wenns ein Metallgehäuse sein soll.

    Ubuntu ist nicht unumstritten und Snaps können nerven. Aber die Distribution verändert sich wenig (es braucht kein Umlernen nach jedem Update). Gnome kann die Tonausgabe mit zwei Klicks ändern ;-)

    Ubuntu hat lange LTS Versionen. Wenn du heute Ubuntu 24.04 installierst, hast du bis mitte 29 Ruhe (Außer Oma braucht ein Feature, das nur 26.04 kann).

    Ich habe schon viel getestet. Ubuntu funktioniert einfach.

    Einzige Überlegung wäre noch entweder die Seitenleiste nach unten zu verlegen, oder das auf Ubuntu aufbauende LinuxMint zu nutzen. Das hat dann etwas mehr Windows Feeling.
    Allerdings hat sich für mich gezeigt, dass das nichts so wichtig ist. Gerade Computerferne nutzen die Shortcuts/Schnellstarter/usw. und ob die links oder unten sind, ist egal. Menüs verwenden die eh nicht.

    KDE ist imho nichts für Anfänger, selbst dann nicht, wenn man Windowsdesign nachbaut.

    Und natürlich solltest du fragen, ob die glücklichen Computerbesitzer Programme haben, die nur unter Windows laufen. Wenn nicht, merken die das eh kaum ;-) (Mal im ernst. Von XP oder 10 nach 11 ist ähnlich groß, wie nach Mint).

    Grüße Thoys

    Antworten
  14. Uwe

    -Grundsätzlich ein Linux, Debian basiert.

    Idealerweise: aktuelles Linux Mint
    Beispiel:
    Linux Mint mit LXDE ,für schwache Rechner 64bit

    https://www.linuxmintusers.de/index.php?topic=79312.0

    Linux Mint mit LXDE Läuft z.B auf meinem :
    Toshiba Satellite L500-19R (Herstellungsjahr etwa 2008/2009)
    Pentium T4300 (Core 2 Duo-Generation)
    4GB DDR2 RAM
    120GB SSD
    _____________
    Empfehlung
    Für bessere Hardware ab etwa 2012
    Linux Mint mit Cinnamon (entspricht der Standard-Linux_Mintversion)

    https://www.linuxmintusers.de/index.php?topic=79278.0

    ———————
    Konkrete Laptop empfehlung

    15 Zoll technischer Stand etwa 2014/2015/2016, daher preisgünstig Generation Haswell
    core i5 4xxx
    technische Daten Dell Latitude E6540 Benutzerhandbuch

    https://www.dell.com/support/manuals/de-de/latitude-e6540-laptop/late6540_om/technische-daten?guid=guid-a5e695f5-4a5d-4e8d-a739-8adf87e15ff4&lang=de-de

    Dell Latitude E6540
    Benutzerhandbuch pdf

    https://dl.dell.com/topicspdf/latitude-e6540-laptop_owners-manual10_de-de.pdf

    So sieht es aus->Foto

    https://www.notebookcheck.com/typo3temp/_processed_/4/8/csm_teaser_14_0c6b2494cd.jpg

    …..beste Grüße

    Antworten
  15. Uwe

    Viele Kommentare… :-)
    Ergänzend zu meinem vorherigen Kommentar noch einen von mir:
    Kanaltipp zum Thema Linux.
    Und nein, ich habe mit dem nichts zu tun, sondern schaue dort nur ab und zu ein Video.
    ———————————
    Müssen wir bald alle LMDE nutzen? – Linux Mint vs LMDE (Ubuntu Snap)

    https://www.youtube.com/watch?v=46pdtBN6g-Q

    (Linux Mint Debian basiert versus Linux Mint Ubuntu basiert)
    :-)

    Antworten
  16. Pingback: In 2024 wurde ein Lenovo T570 für Debian Cinnamon beschafft | My-IT-Brain

Antworte auf den Kommentar von Martha Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert