Wie ich zum Journaling gekommen bin

TL;DR: Dirk ist dafür verantwortlich.

Denn in seinem Linkdump bin ich über den Artikel „Journaling: Schreib dich erfolgreich und glücklich“ von Eric Kubitz gestolpert. Der Text hat grundsätzlich mein Interesse an der Methode geweckt. Jedoch zweifelte ich, ob mir das tägliche Ausfüllen vorgedruckter Bücher nicht schnell langweilig wird. Zum Glück hatte Dirk einen Tipp für mich parat.

Dirk hat mir diesen Kurs auf Udemy empfohlen, welcher Ende 2021 noch für knapp 10 Euro zu kaufen war. Für den Preis kann man in meinen Augen nicht viel falsch machen und so buchte ich den Kurs.

Der Kurs führt in englischer Sprache in die Methode „Journaling“ ein, stellt diverse Prompts vor und gibt Tipps, wie man beginnt und durchhält. Der Trainer spricht klar und deutlich (habe ich auch schon schlechter gehört). So konnte ich dem Kurs gut folgen. Für den günstigen Preis ist es in Ordnung, dass auch ein paar Minuten Marketing dabei sind. Mir hat der Kurs gut gefallen.

Für mich ist das Journal wie ein Logbuch. Ich führe es morgens zwischen Frühstück und dem Öffnen meines Posteingangs. Ich halte darin Dinge fest, an denen ich gerade arbeite, was ich kürzlich gelernt habe, wofür ich dankbar bin, worauf ich mich freue und was die wichtigsten Aufgaben des Tages sind, die ich erledigen muss.

Zu Weihnachten bekam ich ein Logbuch geschenkt, das geradezu Lust darauf macht, hineinzuschreiben.

my-journal
Dies ist mein erstes Journal. Und ja, ich mag schöne Einbände.

Ungefähr seit Weihnachten schreibe ich regelmäßig. Es wird langsam zu einem Ritual, auf das ich mich freue. Es hilft mir, den vorangegangenen Tag zu reflektieren und mich auf die dringendsten und wichtigsten Aufgaben des Tages zu fokussieren. Zudem hilft es, die positiven Dinge in den Vordergrund zu holen. Denn wenn man ein wenig darüber nachdenkt, findet man in fast jedem Tag auch Dinge, die gut waren. Leider spielt unser Gehirn uns gern einen Streich und fokussiert sich auf die negativen Dinge, die schiefgelaufen sind bzw. genervt haben. Journaling hilft, dies zu ändern und auf positive Gedanken zu kommen.

Was bleibt mir mehr zu sagen als: „Danke, Dirk.“

Ein Gedanke zu „Wie ich zum Journaling gekommen bin

  1. Dirk Deimeke

    Sehr gerne, Jörg.

    In der morgen erscheinenden TILpod-Episode werde ich auch ein bisschen darüber erzählen.

    Seit Anfang des Jahres habe ich einen regelmässigen Rhythmus und es klappt auch sehr gut. Ich bin froh, dass mich Jan auf den DevOpsDays in den Workshop mitgenommen hat.

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