Archiv des Autors: TomDoe

Pinteresting!

Wollte mich nur kurz zu meinem neuen kleinen Lieblingstool melden.
Auch wenn Pinterest in wirklichkeit eine Socialmedia Anwendung ist mit der ich Bilder mit wildfremden Leuten teilen kann, gepinnte Bilder über Twitter oder Facebook (nein ich habe immer noch keinen Account!) in die Welt rausblasen kann. Ich bin hellauf begeistert!
Aber erstmal langsam mit die junge Pferde!
Über Pinterest kann ich mir sogenannte Pinboards erstellen. Zu jedem Thema eins. So habe ich z.B. ein Pinboard für meine Leidenschaft auf 2 und 4 Rädern, eine Pinnwand für coole Bilder von Orten oder auch ein Pinboard für lustige Bilder.
Wie das bei Socialmedia Plattformen halt so ist kann ich Freunde über Pinterest finden, einladen und dann eben diese Pinboards mit ihnen sharen.
Bestätigten Freunden ist es auch möglich Bilder direkt auf meine freigegebenen Pinboards zu „pinnen“ oder auch eigene Fotos hochzuladen.
Alles in allem ein wirklich brauchbares Tool für meine Zwecke, wie oft habe ich schon Bilder die ich vor Wochen im Web gesehen habe auf duzenden verschiedenen Pages gesucht weil ich sie jemandem zeigen wollte!
So wird Pinterest zum Gedächtnis für Bilder die mich in irgendeiner Weise interessiert, überrascht oder sonst wie berührt haben. Und genau das finde ich super! Besonders weil die Handhabung sehr einfach ist. Entweder installiere ich mir eines von hunderten Plugins die es mir erlauben das Bild ganz einfach über einen Rechtsklick zu pinnen oder man ganz ohne Plugins über ein Bookmark ein Popup auf der gewünschten Seite aufrufen in dem Man das Bild auswählt welches man pinnen möchte.
Alles in allem ein gelungenes Paket für das ich mir eine noch stärkere Nutzung als meinen Twitter Account erahne. Natürlich kann und werde ich gepinnte Bilder auch selektiv tweeten, aber ich fand Bilder immer schon besser als 1000 Worte.
Wenn ihr einen Invite abbekommt könnt ihr mich gerne adden unter dem nick „phunThomas„, ich werde mich noch ein paar Wochen mit Pinterest beschäftigen und mal schaun was draus wird. Vielleicht folgt dann auch noch ein Folgepost hier im Blog, je nach dem wie enttäuscht oder begeistert ich dann sein werde.
Also, alle Mann lospinnen!!!!!

Weekend-Project Part 2

 

Soo, da bin ich wieder.
Hat zwar ein bisschen länger als ein Wochenende gedauert, liegt aber vor allem daran das ich es gerne „wenn, dann richtig“ mache und so doch mit der ein oder anderen Komplikation zu kämpfen hatte.
Trotzdem bin ich mit dem Projekt soweit fertig und wollte nun noch den letzten kurzen Baubericht und natürlich Bilder nachreichen. @JohnDoe, wenn du ein Stromverbrauchs-Messgerät hast, leih es mir und ich messe den Verbauch gerne! Ich hoffe ja das durch die verwendung der 2,5″ Platten der Stromverbrauch schon verhältnismäßig niedrig sein sollte.

So auf gehts zum eigentlichen Thema.
Wie angesagt habe/hatte ich ja vor ein möglichst kleines, leises würfelartiges Gehäuse aus 10mm Holz (Spanplatte) zu bauen.
Der einfachheit halber habe ich mich an den Maßen des Mainboardschlittens den ich letztes mal rausgeflext hatte orientiert.
Lustigerweise ist dabei eine Grundplatte von 20x22cm herausgekommen.
Hmmm, das war bei den Seitenwänden doch auch schon so…
Und bei der Frontplatte auch!
Naja, um so besser, dann kann ich es dem Mann bei Hornbach an der Säge viel einfacher machen wenn ich sage: „Ick broch phünf Hölza mitn Maaß zweihunnat mal zweizwansch nen Zehna dicke!“

Mit den kleinen Frühstücksbrettern und einer kleinen Flasche Ponal-Express unterm Arm dann aus dem Baumarkt direkt in meine Bastelbude und losgelegt.
Bretter zusammengenagelt und ordentlich Leim dazwishen. Trocknen lassen, „Fixspachtel“ drauf, schleifen, grundieren, spachteln, schleifen, usw…
Sieht dann so aus.

Weiter, weiter, nochmal Grundierung und dann feststellen das man doch Lüftungslöcher in der Front möchte, also nochmal den Bohrer schwingen:

 

 

Dann endlich zum lackieren gekommen, entgegen meiner ersten Idee die Karre mattschwarz zu machen habe ich mich für hochglanz-grün entschieden. Warum? Wenn ich mir so viel Arbeit damit gemacht habe das ganze Gehäuse „nahtfrei“ sauber zu verspachteln, dann soll man es auch (nicht-) sehen das die Kiste mal aus mehreren Bretten bestand.

Wie schön oder eben nicht so etwas sein kann, muss ja nicht euer Geschmack sein, hier:

 

 

Gut, also noch grade mal eben den Festplattenkäfig fertigmachen.

Also ne Rolle Lochstreifenblech ausm Keller geholt, meine Nietzange lag auch noch rum und ich fühlte mich ein bisschen in meine Kindheit zurückversetzt weil man mit Lochstreifenblech und Nieten so herrlich einfach rumbasteln kann wie früher mit Lego oder Fischertechnik. Nach ein Paar versuchen kam dann sowas raus:

 

 

Kurzer zwischenwurf, wen die Tastatur (QPad MK-85) im Hintergrund interessiert, ich schreibe dazu auch nochmal einen Blogbeitrag sobald ich damit Erfahrungen gesammelt habe.

Zum eigentlich Käfig, wie gesagt er besteht aus Lochblechstreifen und wurde von mir fachmännisch mit Popnieten zusammen „gepoppt“.

Die Festplatten werden zwischen feuerfesten, selbstklebenden Filzstreifen eingeschoben. Erstens wusste ich mir nicht besser zu helfen und zweitens hatte ich die Filzstreifen noch rumliegen. So kann man nun zweietagig 2,5″ Festplatten ganz einfach einschieben und rausziehen. Arretierung nicht notwendig, das Filz hält stramm genug und wirkt dazu auch noch entkoppelnd auf die Platten. So bleibt alles schön leise.

Noch schnell im Case unter die Decke geklebt, fertig!

Stört euch nicht an dem Klamauk der da noch drauf liegt, dient nur dazu den Käfig zu beschwehren wärend der Kleber aushärtet.

 

Und so sieht das ganze dann in fertig aus.

Abschließend möchte ich nochmal kurz festhalten wie viel Spaß ich bei diesem ganzen Projekt hatte. Auch wenn es nicht so ausgesehen hat habe ich insgesamt nur 2 Samstage dafür geopfert. Wohlgemerkt hat die meiste Zeit das schleifen und lackieren aufgesogen. War von mir aber auch geplant und so gewünscht. Zu einem richtigen Casemod gehören meiner Meinung nach genau diese Dinge bei denen man ohne gewisses Handwerkliches Geschick nicht weiterkommt. Fazit: Ich hatte Spaß, darum ging es mir primär, schade dass es so „schnell“ ging. Egal, Zeit sich ein neues Projekt zu suchen…

Weekend-Project: Mini-ITX Homeserver

Auf gehts, ich hatte schon lange vor mir einen stromsparenden Heimserver auf Basis des Intel Mini-ITX Boards D410PT zu basteln. Nicht zuletzt weil ich mir schon vor längerer Zeit zur regelrechten „Atom-Boom-Era“ dieses Board gekauft hatte.

Warum? Weil ich es kann! Nein Spaß bei Seite, ich konnte es nicht fassen das es wirklich voll funktionstüchtige kleine Mainboards mit integriertem Atom CPU und allem was man so braucht für um die 50€  gab. Also habe ich mir eins bestellt noch bevor ich wusste was ich überhaupt damit anfangen soll.

Einen Riegel DDR2-RAM und auch ein Netzteil hatte ich noch so rumfliegen und hatte viel Spaß an dem Board, welches zu dieser Zeit ohne ein Gehäuse quer verteilt auf meinem Schreibtisch rumflog. Festplatte da, Netzteil hier, wirklich kreuz und quer!

Nunja, da ich irgendwann mit benchmarking dieses Boards durch war und irgendwie die Lust daran verlor, was sicherlich auch daran lag das dieses Board wie erwähnt kreuz und quer meinen Schreibtisch zumüllte, hatte ich es wie so viele Hardware in den Tiefen meines Kellers vergessen.

In den letzten Tagen habe ich aber wiedermal den Tim Taylor in mir entdeckt und brauche umbedingt etwas zum: „schleifen, schrauben, flexen, dremeln, lackieren, arr, arr, arr“

Schnelle idee gehabt und ein Lastenheft erstellt.

– Gehäuse für das Board „zimmern“ welches möglichst klein und stylisch sein soll.

– Professionelle Befestigung des Boards und der anderen Teile innerhalb des Gehäuses

– Gehäuse muss kostengünstig sein

– Ích darf nur auf Dinge die ich im Keller finde zurückgreifen

– Wird wird trotzdem etwas benötigt das nicht im Keller zu finden ist , habe ich ein zusätzliches Budget von 50€

Soweit so gut, also das billigste Blechgehäuse das so im Keller rumstand eingepackt. Im Baumarkt meines vertrauens Rohspanplatten in der größe 22x20cm besorgt und bei Amazon ein günstiges PicoPSU Netzteil bestellt. Würde ich ein herkömmliches Netzteil verwenden, so war mir mit sicherheit klar, würde das ITX-Case mit sicherheit doppelt so groß.

Für das Holz habe ich knapp 11€ bezahlt und das PicoPSU 65 Watt Netzteil kostete dazu nochmal knapp 33€. Vorausgesetzt meine Steckernetzteilsammlung gibt ein Festspannungsnetzteil her, welches das PicoPSU Netzteilchen versorgen kann. War nach kurzem Check aber auch kein Problem. Soweit also alles im Rahmen.

Jetzt gehts also endlich an die Arbeit!!

Schnell angezeichnet und die Flex geschwungen, bei dem Billiggehäuse hatte die Flex leichtes Spiel und nach ein paar Minuten hatte ich schon einen Mainboardschlitten inkl. Lüfterbefestigung, LEDbefestigung und Powertaster. Heißkleber sei dank! ,-)

Im Gedanken an diesen Blog also schnell noch Bildchen gemacht:

Unlakiert, frisch von der Flex

 

 

 

 

 

 

LEDs & On/Off Taster

 

 

 

 

 

 

Das ganze dann noch schön in Mattschwarz gehaucht:

Schlitten Rückseite

 

 

 

 

 

 

Schlitten von oben

 

 

 

 

 

 

 

 

Und dann noch testweise das Mainboard und den Lüfter verbaut:

 

Schlitten mit MaBoMB-Schlitten Rückseite

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor dem Lackieren die fiesen scharfen Kanten die vom Flexen übrig geblieben sind entgratet und vor allem damit die Farbe gut hält alles mit Lösemittel gründlich abgewaschen.

Wer sich übrigens fragt warum da eine zweite Netzwerkkarte so neckisch aus dem PCI Slot rauslugt. Die onboard Netzwerkkarte ist nur 10/100mbit/s, deshalb habe ich noch eine gigabit Karte nachgeschoben. Hier muss ich mich in Zukunft noch entscheiden ob ich lieber gigabit angebunden sein möchte oder ob ich anstelle der NIC nicht lieber meinen Adaptec RAID Controller verbaue der hier noch rumfleucht.

Soweit, so gut, nächstes Wochenende gehts weiter mit dem eigentlichen Case für diesen Mainboardschlitten. Geplant ist ein Würfel mit den Kantenlängen 22x22cm aus 5 Spanplatten. Verklebt, verspachtelt und mattschwarz lackiert. Ich werde mich bemühen so viele Fotos wie möglich zum machen.

Bis denn dann!

 

P.S.: Wer gut aufgepasst hat, hat einen vermeintlichen „Rechenfehler“ entdeckt. Der wird im nächsten Blogpost aufgelöst!

Nerd, Geek, Freak, usw.

Einen Wunderschönen….
Als mein Kollege mich fragte ob ich nicht lust hätte in seinem IT-Blog mitzuschreiben habe ich mich erst gefragt ob das etwas für mich ist. Ich Rede zwar viel (weiß jeder der mich kennt), aber ich schreibe nicht sonderlich gerne.
Da ich aber auch des öfteren mit dem Gedanken gespielt habe über einen eigenen Blog meine Erkundungen im Gadget/Geek/Nerd-Universum anderen Technik affinen Menschen mitzuteilen, kommt mir diese Gelegenheit ganz recht!
Von mir werdet ihr in den nächsten Tagen und Wochen Berichte rund um die oben genannten Themen serviert bekommen.
Ich freu mich!