Kommentare – Das Salz in der Blogsuppe

Mindestens einmal im Jahr stelle ich mir die Frage: „Soll ich die Kommentarfunktion in meinem Blog beibehalten oder deaktivieren?“

Grund für die wiederkehrende Frage ist der Kommentar-Spam, der viele Bloggerinnen und Blogger quält und der auch meinen Blog im Jahresverlauf mit unterschiedlicher Härte trifft. Die folgende Abbildung 1 gibt euch einen Eindruck von dem Verhältnis zwischen gewünschten Kommentaren und Spam.

Das Bild zeigt das Verhältnis von legitimen Kommentaren zu Spam-Kommentaren. Es gibt 1202 legitime Kommentare und 35771 Spam-Kommentare
Abb. 1: Screenshot der Kommentarstatistik 2025-09-10

Bisher habe ich mich jedes Mal dafür entschieden, die Kommentarfunktion beizubehalten. Für mich gehören die Kommentare zum Blog einfach dazu. Ich freue mich, wenn sich meine Leserinnen und Leser die Zeit nehmen, einen Kommentar zu hinterlassen. So erfahre ich u.a., was sie von meinen Artikeln halten und welche Meinung sie zu einem Thema haben. Auch habe ich schon einige gute Empfehlungen über die Kommentare erhalten. Sie stellen für mich ein wichtiges Mittel dar, um mit meinen Leserinnen und Lesern zu kommunizieren.

Ich selbst nutze auch gern die Kommentarfunktion in anderen Blogs, um mich für interessante Artikel zu bedanken, Fragen zum Thema zu stellen oder mich an einer Diskussion zu beteiligen.

Dabei bevorzuge ich es, wenn Kommentare direkt im Blog zu finden sind und nicht in anderen geschlossenen Plattformen verschwinden, in denen der Artikel geteilt wurde. Mit geschlossener Plattform meine ich jene, für die eine Registrierung und Anmeldung erforderlich ist, um die darin enthaltenen Inhalte abrufen zu können.

Der Kampf gegen den Spam…

…ist wie der Kampf eines berühmten Ritters gegen die Windmühlen. In meinem Kampf steht mir die Antispam Bee zur Seite, ohne die ich die Kommentarfunktion nicht anbieten könnte.

Da ich in diesem Blog fast ausschließlich Artikel in deutscher Sprache veröffentliche, akzeptiere ich auch nur Kommentare in Deutsch. Dies ist eine Einstellung für Antispam Bee, mit der ein Großteil des Kommentar-Spam direkt aussortiert wird.

Die als Spam markierten Kommentare schaue ich einmal die Woche grob durch. Erfreulicherweise habe ich schon lange keine False Positives mehr dabei gehabt.

Fazit

Für mich gehören Kommentare zum Blog wie der Senf zur Bratwurst. Ich freue mich über Kommentare, die ich in meinem Blog erhalte und darüber wenn Blogs eine einfach nutzbare Kommentarfunktion anbieten.

Was denkt ihr über Kommentare im Blog? Lasst es mich doch gerne in einem Kommentar wissen. ;-)

Dieser Beitrag ist Teil der #BlogWochen2025, welche von von Benedikt, Dirk und Robert zum runden Geburtstag ihrer Blogs ausgerufen wurden.

7 Kommentare zu „Kommentare – Das Salz in der Blogsuppe

  1. Thoys

    Ich finde es großartig, wenn Blogger kommentare ohne Anmeldung zulassen – vielen Dank dafür.

    Ich hatte früher auch einen Blog, da hatte ich das Gefühl, dass der Spamschutz oberhande hatte und recht zuverlässig sortiert hat – Akismet bei WordPress.

    Grüße

    Antworten
  2. Schroeffu

    Askimet verlangt eine Lizenz, mit Nachdruck wenn man zb Google Ads einsetzt. Ich hatte nur noch ein Plugin aktiv, keine Werbung darin geschaltet, dennoch hat sich Askimet mehrfach beschwert ich würde gegen die Lizenz verstossen. Zudem kamen immer mal wieder Spamwellen durch.

    WP Armour funktioniert recht gut, es blockt alles was ohne Javascript versucht einen Kommentar abzugeben.

    Den besten Spamschutz hatte ich beim alten Xenforo entdeckt. Ein Plugin, das den Spiess umdreht; Es scannt den Kommentator reverse durch. Port 8080 offen? Suspicious! Country ist nicht EU? Auch ein paar Punkte mehr. E-Mail Adresse beinhaltet typische Spammer Merkmale? Verdächtig. Sowas gibts für WordPress meines Wissens noch nicht :-)

    Antworten
  3. Jens T.

    Ich hatte jahrelang Antispam Bee von Pluginkollektiv im Einsatz. Und „hatte“ nur deshalb, da ich jetzt weg von WordPress und bei statischen Seiten gelandet bin. Antispam Bee funktionierte hervorragend (auch mit IPv6). Über die Jahre kam kein einziger Spamkommentar durch und auch kein echter Kommentar ging verloren. Zusätzlich ist es sogar 100% DSGVO-konform, was bei anderen Plugins, die Daten über den großen Teich schicken, ja nicht der Fall ist.

    Antworten

Antworte auf den Kommentar von Schroeffu Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert