Meine erste FrOSCon

Dieses Jahr fand die FrOSCon am 20. und 21. August an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg statt.

Bisher hatte ich es noch nicht zu dieser Konferenz geschafft. Obwohl mich das diesjährige Programm nicht ansprach, habe ich mich aufgerafft, um einige Bekannte nach langer Zeit mal wiederzusehen.

Es folgt ein kurzer Erlebnisbericht.

Die Anreise

Für die Anreise hatte ich folgende Optionen:

  1. Mit dem 9-Euro-Ticket und dem Regionalverkehr am Freitag oder Samstag; 4 Std. und 2 Umstiege.
  2. Mit dem ICE in ca. 3,5 Std.
  3. Mit dem Auto in ca. 2,5 Std.

Um Option 1 oder 2 zu nutzen, wären für mich weitere 20 Minuten Fahrzeit mit dem PkW hinzu gekommen, um den Startbahnhof zu erreichen. Die lange Fahrzeit und die Aussicht während einer Pandemie in einem völlig überfüllten Zug zu sitzen, haben mich das Auto nehmen lassen.

Hier war ich allein, musste keine Makse tragen und durfte selber fahren. Günstiger war es jedoch nicht.

Die Unterkunft

Da das Hotel Kaspar Garni – Siegburg bereits ausgebucht war, bin ich im Motel One Bonn-Beethoven abgestiegen.

Zimmer und Frühstück waren gut. Nur einen Parkplatz gab es nicht für mich. Das hat mich etwas irritiert, da ich dachte ein Motel bietet pro Zimmer auch einen Stellplatz für ein Auto. Also habe ich in einem Parkhaus in der Nähe geparkt.

Besuchte Vorträge und Workshops

Die Vorträge und Dirks Workshop haben mir gut gefallen. Aus jedem konnte ich etwas neues mitnehmen, was ich in den nächsten Wochen nochmal in Ruhe anschauen werden.

Insgesamt bot die FrOSCon über 60 Vorträge. Die meisten wurden aufgezeichnet und können auch im Nachgang noch angesehen werden. Im Erdgeschoss füllten 42 Aussteller die Fläche. Hier konnten Besucher mit Projekten und Unternehmen ins Gespräch kommen.

Der Gesamteindruck

Die FrOSCon ist nach eigenen Angaben die zweitgrößte Open-Source-Konferenz in Deutschland und die drittgrößte Europas. Der Veranstaltungsort ist schön und die Konferenz war nach meiner Wahrnehmung gut organisiert. Mit ca. 750 Besuchern in diesem Jahr reicht sie jedoch noch nicht an alte Besucherzahlen (ca. 2000) vor der Pandemie heran.

Besonders genossen habe ich das Social Event am Samstag Abend, wo ich mit alten und neuen Bekannten gefachsimmpelt, War Stories getauscht und ein paar Kölsch getrunken habe.

Ich kann mir gut vorstellen, nochmal wiederzukommen. Bis dahin habe ich einige neue Buchempfehlungen, die ich sicher lesen werde.

3 Gedanken zu „Meine erste FrOSCon

  1. Dirk Deimeke

    Hallo Jörg, war schön, Dich auf der FrOSCon zu treffen.

    Bei der Anreise würde ich das Auto immer mit einrechnen. Dann wären es in Deinem Fall – mit Parkplatzsuche – 4,5 und 4 Stunden.

    Zur Unterkunft muss ich sagen, dass ich das Frühstück für überbezahlt halte. Ich hatte Glück, dass die FrOSCon mein Zimmer übernommen hat.

    (Das Social Event war am Samstag, am Freitag waren wir zu viert beim Italiener).

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    1. Jörg Kastning Beitragsautor

      Hallo Dirk,

      die reine Fahrzeit mit dem Auto wurde mit 2 Std. 20 Min. angegeben. Tatsächlich gefahren bin ich 2 Std. 30 Min. und stand nach weiteren 15 Minuten in der Tiefgarage. Auch die Heimfahrt habe ich nach 2 Std. 30 Min. beendet. Lediglich die Kosten sind höher. Doch habe ich diese jetzt nicht auf Heller und Pfennig ausgerechnet.

      Beim Frühstück gebe ich zu, dass mir inzwischen so ein bisschen das Gefühl dafür fehlt, wieviel soetwas in Hotels kostet. Der Preis erschien mir einer der höheren zu sein. Hat man aber auch schon schlechter gesehen.

      Danke für den Hinweis auf den Fehler mit dem Social Event. Ich habe diesen korrigiert. Unser Freitagabend hat mir auch sehr gut gefallen. Da gab es schließlich Pils. ;-)

      Ich hoffe wir treffen uns bald wieder.

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  2. Dirk Deimeke

    Mein Punkt ist: Wenn Du ÖPNV mit Auto vergleichst, solltest Du Haustür Haustür vergleichen.

    Den Fehler machen viele, wenn sie Flugzeug mit der Bahn vergleichen. Der Flug selber ist meist kürzer, aber das Drumherum ist aufwendig.

    Laut Webseite liegt das Frühstück bei 16 Euro und es gab kein Rührei …

    Ich hoffe auch, dass wir uns bald mal wiedersehen. Hoffentlich gibt es die Chemnitzer Linuxtage in Live.

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